Aachen: Vorsicht Stau: Kreuz Aachen am 19./20. gesperrt

Aachen: Vorsicht Stau: Kreuz Aachen am 19./20. gesperrt

Das Aachener Kreuz wird am dritten Februar-Wochenende fast komplett für den Verkehr gesperrt. Grund ist der Abriss des östlichen Teils der knapp 50 Jahre alten Autobahnbrücke.

Laut Landesbetrieb Straßenbau beginnt die Sperrung der A 4 und der A 544 im Kreuz Aachen am Samstag, 19. Februar, um 20 Uhr und soll bis Sonntag, 20. Februar, 20 Uhr dauern.

Betroffen seien die Fahrtrichtungen Köln-Niederlande/Europaplatz bzw. Niederlande/Europaplatz-Köln sowie alle vier Abbiege-Schleifen im Aachener Kreuz. Nicht betroffen von der Sperrung sei der Verkehr auf der A44 von Düsseldorf in Richtung Belgien und von Belgien in Richtung Düsseldorf sowie der Abbiegeverkehr von Belgien in Richtung Köln, aus der Niederlande in Richtung Belgien, von Düsseldorf in Richtung Niederlande und von Köln in Richtung Düsseldorf. Für die anderen Verkehrsverbindungen wird empfohlen, das Kreuz weiträumig zu umfahren.

Die Empfehlungen des Landesbetriebs

Der Fernverkehr aus Köln oder den Niederlanden sollte die A 4 im Autobahnkreuz meiden. Ab Köln werden Hinweisschilder auf die Ausweichroute über die A 61 und die A 44 aufmerksam machen. Im Nahbereich des Kreuzes aus Köln/Eschweiler kommend empfiehlt der Landesbetrieb, ab der Anschlussstelle Eschweiler-West über die L 240 auf die A44 an der Anschlussstelle Alsdorf auszuweichen.

Im Autobahnkreuz selbst wird der Verkehr der A 4 aus Köln kommend in Richtung Düsseldorf geführt, und es besteht die Möglichkeit an der Anschlussstelle Broichweiden zu wenden. Auch hier wird die Ampelschaltung entsprechend angepasst.

Der Verkehr aus den Niederlanden und vom Aachener Europaplatz wird über die A 44 bis zur Anschlussstelle Aachen-Brand umgeleitet. Dort wird die Ampelschaltung für den wendenden Verkehr umgestellt.

Auch für den Verkehr aus den Niederlanden werden auf niederländischer Seite weiträumige Umgehungen an den Kreuzen Lummen und Kerensheide ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt über das Autobahnkreuz Lüttich in Belgien.

Aufgrund dieser Umleitungen ist neben den Behinderungen im Aachener Kreuz auch mit höherem Verkehrsaufkommen an den Anschlussstellen Brand, Eschweiler-West, Alsdorf und Broichweiden zu rechnen.

Mit dem Abbruch beginnt die heiße Phase des Umbaus des Aachener Autobahnkreuzes. Der Verkehr der A 44 in beide Richtungen ist bereits auf die westliche Brückenhälfte verlegt. Die Fundamente der Brücke werden zurzeit freigelegt und dann der Abriss vorbereitet.

Am Samstag (19.) wird ab 20 Uhr eine Kiesschicht von einem Meter Dicke zum Schutz der unteren Fahrbahnen vor herunterstürzenden Betonteilen aufgebracht. Acht große Bagger werden dann zuerst die Fahrbahndecke von oben mit Hydraulikhämmern entfernen und im Anschluss die Betonträger von unten mit Betonscheren abbrechen.

Der Schutzkies und der später zerkleinerte Stahlbeton werden als Frostschutzschicht beim Bau von neuen Fahrbahnen wieder verwendet. Der Abriss der 1500 Kubikmeter großen ersten Brückenhälfte wird etwa 400.000 Euro kosten. Die Abrucharbeiten und die Sperrungen werden bis Sonntag (20.) 20 Uhr andauern. Der Neubau der ersten Brückenhälfte soll bis zum Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein. Die aktuelle Verkehrsführung auf der A 44 bleibt solange bestehen. Danach folgt der Abbruch und knapp einjährige Neubau der westlichen Brückenhälfte, während der Verkehr auf der A 44 dann bereits über die neue Brücke fließt.

Um die Entstehung lebensgefährlicher Situationen zu verhindern, weist der Landesbetrieb darauf hin, dass jegliches Betreten der Autobahn und Baustelle verboten ist. Aus diesem Grund werde auch die Polizei vor Ort sein.

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