Vorschau: TuS Lammersdorf, TV Konzen

Kreisliga A : Lammersdorf will Reaktion zeigen

Nach schwacher Leistung gegen Lichtenbusch will sich der TuS Lammersdorf gegen Kellersberg rehabilitieren. Der TV Konzen möchte gegen SG Stolberg weitermachen, wo er gegen Weiden aufgehört hat.

Als „vollkommen verdient“ bezeichnete Lammersdorfs Trainer Jürgen Theissen die 0:2-Niederlage seiner Mannschaft beim SC Grün-Weiss Lichtenbusch. Bis zur 20. Minute hatte die Heimmannschaft mit zwei Treffern für eine gewisse Vorentscheidung gesorgt. „Zu keinem Zeitpunkt der Begegnung hatte ich den Eindruck, dass wir in Lichtenbusch für einen Punktgewinn, geschweige denn für einen Sieg, in Frage kommen würden. Mit etwas Glück hätte unser Gegner sogar noch das dritte oder vierte Tor erzielen können.

Im zweiten Spielabschnitt konnte ich zwar ein gewisses Aufbäumen meiner Mannschaft feststellen, jedoch verliefen die Bemühungen erfolglos. Unser Gegner stand sehr gut in der Defensive und ließ uns nicht zur Entfaltung kommen. Das Resultat in Lichtenbusch ist zwar kein Grund, Trübsal zu blasen, jedoch wirkt es sehr ernüchternd“, berichtete Theissen, der in Lichtenbusch erneut auf Til Krank verzichten musste.

Mit dem SC Kellersberg stellt sich nunmehr beim TuS Lammersdorf eine Mannschaft vor, die derzeit das Tabellenende der Kreisliga A ziert und am vergangenen Wochenende auf heimischem Gelände nach einer 2:0-Führung nicht über 2:2 gegen den SV St. Jöris hinauskam.

Trainer zuversichtlich

„Natürlich verlange ich von meiner Mannschaft vor eigenem Anhang eine Reaktion auf die schwache Vorstellung in Lichtenbusch. Wir müssen uns entsprechend präsentieren und wieder mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor entwickeln. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir wieder einen Heimsieg einfahren können“, geht Theissen von einer Leistungssteigerung seiner Mannschaft aus.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte am vergangenen Wochenende der TV Konzen, der beim Tabellenführer Teutonia Weiden ein 2:2-Unentschieden erreichte. „Wir haben beim Primus der Liga eine sehr starke Vorstellung abgeliefert. Meine Mannschaft hat sich im taktischen Bereich genau an die Vorgaben gehalten. Wille und Leidenschaft waren Tugenden, die die Truppe an diesem Tag ausgezeichnet haben. In der Defensive haben wir unsere Aufgaben sehr gut gelöst. Unser Gegner wollte förmlich den Ball ins Tor tragen, was uns letztlich zugute kam. Sicherlich braucht man auch das Glück des Tüchtigen, um in Weiden bestehen zu können. Betrachte ich das gesamte Spiel, so war unser Punktgewinn noch nicht einmal unverdient“, sprach Konzens Trainer Stefan Carl seiner Mannschaft ein Sonderlob aus. Sascha Huppertz sorgte für die zweimalige Führung des Turnvereins. Durch eine Uneinigkeit zwischen Torhüter und Innenverteidiger des TV sowie durch einen Sonntagsschuß konnte Weiden jeweils egalisieren.

Mit dem Tabellenzweiten SG Stolberg erwartet der TV Konzen am Sonntag einen weiteren schweren Brocken. „Wir werden sehr selbstbewusst an die Aufgabe herangehen, ohne dabei arrogant zu wirken. 17 Gegentore musste unser Gegner bisher einstecken. Daraus ist vielleicht eine gewisse Anfälligkeit in der Abwehr abzuleiten. Es bleibt dennoch abzuwarten, ob es für uns zu einem Sieg reicht“, sagte Carl. Der Coach muss weiterhin auf die verletzten Akteure Christan Prümmer, Ade Allgaier und Nico Felser sowie urlaubsbedingt auf Philipp Scheffen verzichten. „Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt innerhalb der drei Senioren-Mannschaften des TV, so dass ich immer auf Akteure der Reserveteams zurückgreifen kann“. (ame)

Kreisliga A Düren

FC Düren 77 – TuS Schmidt 2:1 (1:0): Die kampfbetonte Begegnung war lange Zeit offen. Obwohl der Gastgeber mit einem schönen Tor in der 17. Spielminute durch Julian Schmitz in Führung ging, und sich danach noch einige gute Möglichkeiten boten, nachzulegen, machte der TuS Druck. Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine, mussten den Ausgleich erzielen. Doch mit dem 2:0 durch Michael Lukelo (84.) fiel die Entscheidung. Für Schmidt reichte es dann nur noch in der Nachspielzeit (90.+3) zum Anschlusstreffer.

Aus den Fehlern der vergangenen 90 Minuten möchte Rhenania Lohn lernen – 1:3 bei Nörvenich/Hochkirchen –, und es nun in der Heimpartie gegen die SG Vossenack/Hürtgen besser machen. „Die Tormöglichkeiten müssen besser genutzt werden“, nannte Geschäftsführer Mürkens die Ursache für die Schlappe, die nun mit „einem Heimsieg gegen die SG ausgebügelt werden kann. Wobei wir auch mehr Tempo ins Spiel bringen müssen“. Gäste-Trainer Tim Krumpen möchte das verhindern. Allerdings räumte er auch ein, dass die Rhenania ein anderes Kaliber als zuletzt der SC Ederen sei. „Die Chancenverwertung ist wichtig.“ (sf.)

(ame/sf.)
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