Vorschau SV Rott gegen SV Eilendorf

Vorschau SV Rott gegen SV Eilendorf : Hoffnung auf Erfolg im Heimspiel

Mit Interesse verfolgte man beim Landesligisten SV Rott die Nachholpartien, die der derzeitige Spitzenreiter Spielvereinigung Wesseling-Urfeld in den beiden letzten Wochen zu absolvieren hatte.

In den Auswärtspartien bei Germania Teveren (1:1) und beim TSV Hertha Walheim (0:0) reichte es für den Tabellenführer lediglich zu Teilerfolgen. Der Tabellenabstand zwischen Wesseling-Urfeld und dem SV Rott beträgt aktuell 2 Punkte.

Während für den Spitzenreiter am kommenden Wochenende die Aufgabe gegen den FC Inde Hahn ansteht, hofft der SV Rott auf einen Erfolg im Heimspiel gegen den SV Eilendorf. „Wie ich von meinen Trainerkollegen in Erfahrung gebracht habe, hätte der Spitzenreiter die überlegen geführten Partien für sich entscheiden müssen. Für mich ist Wesseling-Urfeld das Maß aller Dinge in der Landesliga. Die Mannschaft verfügt über eine hohe Qualität. Wenn wir uns Mitte der Rückrunde noch in Schlagweite zum Spitzenreiter befinden, können wir entsprechende Ziele definieren“, betonte Rotts Coach Jürgen Lipka.

Nach den Erfolgen in den Partien beim TSV Hertha Walheim (4:1) und beim FC Inde Hahn (3:2) steht für den SV Rott mit dem Heimspiel gegen den SV Eilendorf ein weiteres Derby auf dem Programm. Jürgen Lipka rechnet mit einer engen Auseinandersetzung gegen die Eilendorfer Mannschaft. „Der SV hat eine sehr gute Vorbereitung mit beachtlichen Testspiel-Resultaten hingelegt. Mein Trainerkollege Achim Rodtheut hadert genauso mit großem Verletzungspech wie dies in den Reihen meiner Mannschaft der Fall ist“, wusste Lipka zu berichten. Allein anhand der letzten Resultate des SV Eilendorf gegen Union Schafhausen (4:4), beim 1. FC Düren II (7:2) und gegen Eintracht Verlautenheide (2:2) ist die Rotter Mannschaft gewarnt.

Dem Rotter Coach fehlen in der Partie am Sonntag acht Akteure. „Diese Konstellation bietet eine gute Gelegenheit für die Spieler, die bisher in der zweiten Reihe standen und in der Vorbereitungsphase ständig präsent waren, sich anzubieten“, hofft Lipka, dass sich gerade diese Spieler zerreißen werden. Bewusst drosselte Lipka das wöchentliche Training, um Erholungsphasen einbauen zu können. Schwer wiegt insbesondere der Ausfall von Sulayman Dawodu. Torjäger Avdo Iljazovic steht zwar wieder im Kader, wird aber nach Ansicht von Jürgen Lipka wahrscheinlich zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. „Wenn wir uns gegen den SV Eilendorf behaupten können, halten wir unseren Gegner tabellarisch auf Distanz“, hofft Lipka auf ein Erfolgserlebnis.

Der nächste Gegner in der Fremde, der heimstarke GKSC Hürth, wird nach Auffassung von Lipka „der Rotter Mannschaft einiges abverlangen“.

Mehr von Aachener Zeitung