Vorschau: FC Roetgen – FV Vaalserquartier

Vorschau: FC Roetgen – FV Vaalserquartier : Ziel: runder Jahresabschluss

Nach der 2:4-Niederlage in Oidtweiler kehrte der FC Roetgen wieder in die Erfolgsspur zurück. Das Team schlug auf heimischem Gelände den 1. FC Heinsberg-Lieck sicher mit 3:0 und tauschte mit dem Gegner die Plätze in der Tabelle.

Im ersten Durchgang verlief die Partie ausgeglichen, wobei Torchancen hüben wie drüben Mangelware waren. Nach einem individuellen Fehler in den Roetgener Reihen stand bei einem Pfostentreffer der Gäste das Glück auf Seiten des FC 13. Zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt gelang dem FC Roetgen durch Kelly Ajuya kurz vor dem Pausenpfiff der Führungstreffer zum 1:0. Nach dem Wiederanpfiff führte eine Großchance des FC 13 nicht zum Erfolg.

„Nach dem Treffer zum 2:0 durch Tobias Kohl in der 56. Minute hatten wir das Spiel endgültig im Griff. Jeffrey Simmler zeichnete dann mit seinem Treffer für den Endstand verantwortlich. Wir haben gegen einen starken Gegner eine solide Vorstellung abgeliefert. Der Abschluss der Hinrunde stimmt uns alle sehr versöhnlich. 27 Punkte auf unserem Konto vorweisen zu können, hätten wir vor der Saison in den kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten. Deutlich konnten wir uns von den unteren Tabellenregionen distanzieren“, analysierte Roetgens Coach Philipp Dunkel nicht nur die Partie gegen Heinsberg-Lieck, sondern auch den gesamten Hinrundenverlauf.

Nach Ansicht von Dunkel kam der kommende Gegner FV Vaalserquartier zunächst als Aufsteiger in der neuen Umgebung der Kreisliga A überhaupt nicht zurecht. „Durch eine kleine Siegesserie hat die Mannschaft nunmehr den Anschluss hergestellt und sich entsprechend im Mittelfeld der Tabelle positioniert. Es wird für uns kein leichtes Spiel werden, jedoch bin ich der Auffassung, dass wir als Zielsetzung anstreben sollten, die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden. Mit dann 30 erreichten Zählern würde ich von einem runden Jahresabschluss sprechen. Es werden noch einmal 90 harte Minuten, zumal der Gegner auf jeden Punkt angewiesen ist. Die Mannschaft aus dem Vaalserquartier lebt vom Kollektiv. In den Reihen des FV befinden sich keine außergewöhnlichen Einzelakteure“, wusste Dunkel zu berichten.

(ame)