Düren/Nordeifel: Vorräte in den Eifeler Talsperren nehmen ab

Düren/Nordeifel: Vorräte in den Eifeler Talsperren nehmen ab

Die Wasservorräte in den Eifeler Talsperren nehmen wegen der Trockenheit ab. Aber ein Problem ist das nach Angaben der Wasserwirtschaft nicht.

Die Talsperren hätten ein dickes Polster aus dem Winter. Im Ernstfall reichten die Vorräte bei andauernder Trockenheit bis weit ins nächste Jahr, stellte der Sprecher des Wasserverbands Eifel-Rur, Marcus Seiler, am Dienstag in Düren fest.

Trotz der trockenen Wetterlage fließen pro Sekunde noch über 1800 Liter ins Talsperrensystem. Das Wasser komme aus den Grundwasserreservoirs. Dieser Zulauf decke den Trinkwasserbedarf ab. Aber für die Produktion der Papierindustrie müssten die Wasserwirtschaftler wesentlich mehr Wasser aus den Talsperren abgeben.

Die aktuelle Wetterlage sei für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich, sagte Seiler. Die Niederschlagsmengen blieben im langjährigen Mittel zwar gleich, aber die Wetterereignisse änderten sich. „Längere Trockenperioden werden abgelöst von heftigen Niederschlägen”, sagte Seiler. Der Wasserverband betreibt die Oleftalsperre, Urfttalsperre, Rur- und Wehebachtalsperre.