Rott: Vorletztes Heimspiel der Saison: Schlusslicht am „Tiergarten“

Rott: Vorletztes Heimspiel der Saison: Schlusslicht am „Tiergarten“

Enttäuscht war man beim SV Rott nach der knappen Niederlage beim Tabellenführer Hilal Maroc Bergheim. 90 Minuten lang war kein Unterschied zwischen dem Ligaprimus und dem Tabellenelften der Landesliga zu erkennen, aber leider nutzen die Bergheimer eine ihrer wenigen Torchancen, während die Rotter selbst ihre XXL-Gelegenheiten liegenließen.

„Leider haben wir uns nicht belohnt. Verdient hatten wir mindestens ein Unentschieden, aber ein Sieg war auch möglich“, ärgerte der Rotter Trainer, Faton Popova, sich über die unnötige Niederlage.

Das veränderte taktische Rezept des Trainers war mit drei Innenverteidigern etwas defensiver ausgerichtet, ging aber letztendlich auf, denn die sonst so gefürchtete Offensive des Ligaanführers kam nicht wie gewohnt zur Entfaltung. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie ist geschlossen aufgetreten und hat vieles richtig gemacht. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, deshalb haben wir verloren“, führte der Coach die 0:1-Niederlage auf die mangelnde Abschlussqualität zurück.

Durch die vorzeitige Zurückziehung des FC Bergheim 2000 und von Germania Burgwart bestreiten die Rotter am Sonntag gegen Sportfreunde Düren ihr vorletztes Heimspiel. Nach der Begegnung gegen den Tabellenletzten stehen noch fünf Auswärtsspiele auf dem Spielplan, aber nur noch eine Heimpartie, nämlich am 1. Mai gegen Germania Erftstadt/Lechenich.

Aber ehe der Rotter Coach sich seine Gedanken über die Restsaison macht, fokussiert er sein Team auf die eminent wichtige Begegnung gegen die Dürener. Mit nur sieben Punkten ziert die Mannschaft vom Dürener Grüngürtel vom ersten Spieltag an das Tabellenende der Liga. Mitte März gab es bei den Sportfreunden einen Trainerwechsel. Bernd Virnich löste den Exprofi Dirk Lehmann ab. Erfolge konnte aber auch der neue Übungsleiter noch nicht verzeichnen, für den es drei Niederlagen gab. Faton Popova kennt Bernd Virnich gut und traut ihm auch zu, dass er für einen Aufwärtstrend rund um das Dürener Oststadion sorgen kann. „Wir müssen gegen diese Mannschaft gewinnen, aber keiner soll glauben, dass es ein einfaches Spiel wird“, warnt der Rotter Trainer und fordert: „Auch gegen den Tabellenletzten müssen wir 100 Prozent Leistung abrufen, 70 Prozent reichen nicht“.

Aus personeller Sicht steht verletzungsbedingt hinter dem Einsatz von Stephan Schindler, Hasan Er, Mohamed Miri und Calvin Page noch ein Fragezeichen, während Timo Lantin, Kilian Schlenter und Oliver Klär weiterhin auf der Verletztenliste stehen.