Roetgen: Volleyball: Der TV Roetgen hat im letzten Satz die besseren Nerven

Roetgen: Volleyball: Der TV Roetgen hat im letzten Satz die besseren Nerven

Die zweite Mannschaft der Volleyballer des TV Roetgen ist gut in die Saison gestartet. Am letzten Wochenende im September trafen die Mannschaften des TV Roetgen II und des PTSV Aachen IV in der Halle des TV Roetgen aufeinander, um ihr erstes Saisonspiel zu bestreiten.

Die Zuschauer waren gespannt darauf, wie die Roetgener Mannschaft gegen einen Gegner, bei dem in der vergangenen Spielzeit nichts zu holen war, in die neue Saison startet.

Der Roetgener Trainer, Ronald Borning, hatte mit seinen Jungs eine neue taktische Spielvariante einstudiert, die besonders das Abwehrverhalten verbessern sollte. Gleich im ersten Satz sollte sich dieses System bezahlt machen. Viele Bälle, die in der vergangenen Saison noch im Roetgener Feld eingeschlagen wären, wurden abgewehrt und auch der Hinterfeldangriff zeigte seine Wirkung.

Die jungen Aachener, die auch als männliche B-Jugend in der Oberliga spielen, zeigten sich überrascht von der Leistung der Roetgener und hatten ihrerseits etliche Abstimmungsprobleme. Dafür bewiesen sie einen unbändigen Siegeswillen, den sie im zweiten und dritten Satz entsprechend umsetzten. Die knappen Satzentscheidungen waren aus Roetgener Sicht eigentlich unnötig, da sie die Sätze ohne Not verschenkt hatten. Hier zeigte die Umstellung im Angriff deutliche Defizite auf.

Im vierten Satz stellte der Roetgener Trainer die Mannschaft auf drei Positionen um. Mit Jörg Meisslinger, Yassin Mohammadi und dem neuen Zuspieler Klaus Schmiz kam noch einmal richtig Schwung in die Mannschaft, die den Satz nun mit 25:15 gewann. Jetzt musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. In einem abwechslungsreichen Spiel zeigten die Roetgener die besseren Nerven und wiederholt das bessere Abwehrspiel.

Als die Spieler des TV den entscheidenden letzten Punkt holten, brachen alle Dämme. So ein Spiel hätten die Roetgener im vergangenen Jahr noch verloren. Nun muss sich die Mannschaft mit ihrem neuen System erneut beweisen. Als nächstes steht jetzt das Spiel gegen den Spitzenreiter Marmagen auf dem Programm. Erst danach wird sich zeigen, ob sich die Trainingsanstrengungen gelohnt haben.

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