Aachen: Vermeintlicher Einbruch wegen zu viel Alkohol

Aachen: Vermeintlicher Einbruch wegen zu viel Alkohol

Das schöne Wetter an Pfingsten hat der Polizei in der Region viel Arbeit gemacht.

Vor allem ein großer Konsum an Alkohol führte zu zahlreichen Einsätzen. So verloren sieben Autofahrer über Pfingsten ihren Führerschein weil sie sich trotz zum Teil reichlich Alkoholgenuss ans Steuer setzten. Außerdem mussten die Beamten 22 Mal ausrücken, weil übermäßiger Alkoholgenuss zum Verlust des Denk- und Sprechvermögens geführt hatte.

Ein Betroffener lag nachts stark betrunken auf einem Kreisverkehr in Schleckheim. Autofahrer hatten angehalten und die Polizei alarmiert. Ein anderer ging torkelnd und barfüßig die Trierer Straße hinauf. Beide gemein hatten, dass sie sich weder an ihre Namen noch an ihren Wohnort erinnern konnten. Erst am Morgen, nach einer Nacht in der Polizeizelle, konnten sie Auskunft darüber geben.


Am häufigsten mussten die Ordnungshüter wegen Ruhestörungen ausrücken. 90 Mal ermahnten sie die meist friedfertig Feiernden zu gedämpfter Lautstärke oder Ruhe.

Einen kuriosen falschen Alarm gab es in der Wirichsbongardstraße. Eine Anwohnerin berichtete von zwei Einbrechern, die sich an einem Lager zu schaffen machten. Als die Polizei die angetrunkenen „Einbrecher” stellen konnte, stellte sich heraus, dass sie das Haus verwechselt hatten und nicht verstanden, dass der Schlüssel nicht zur Tür passte.

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