Aachen: Vermehrt Homejackingfälle in der Region

Aachen: Vermehrt Homejackingfälle in der Region

In der Städteregion gibt es derzeit einen starken Anstieg von so genannten Homejackingfällen.

Fälle, in denen Unbekannte nachts in Häuser einbrechen, die Autoschlüsselstehlen und damit die Fahrzeuge stehlen.

Seit Mitte Mai bearbeitet die Aachener Kripo knapp 20 Fälle aus Aachen, Alsdorf, Würselen, Herzogenrath und Monschau. Waren es vor Jahren ausschließlich hochwertige Autos, die ins Visier der Diebe gerieten, stehlen sie derzeit auch ältere Fahrzeuge, wie etwa zwei kleine acht und neun Jahre alte Lieferwagen.

Die meisten Einbrüche geschahen zwischen 1 Uhr und 5 Uhr in der Nacht. Die Täter hebelten oder bohrten dazu - von den Bewohnern unbemerkt - die Haustüren auf. Ende Mai, bei einer Tat in Monschau-Mützenich, bei der gleich zwei teure Geländewagen gestohlen wurden, betäubten die Täter sogar den wachenden Schäferhund.

Ob es sich um ein und dieselbe Tätergruppe handelt, kann derzeit nicht gesagt werden. Es gibt Anhaltspunkte, dass die Autos zunächst ins benachbarte Ausland gebracht werden.

Die Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und bittet, verdächtige Beobachtungen, wie etwa das Ausspionieren von ganzen Straßenzügen, zu melden.

Darüber hinaus sollte jeder noch einmal seine Sicherungseinrichtungen am Haus überprüfen und sich bei Bedarf beraten lassen. Wertvolle Tipps gibt hierzu die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in der Jesuitenstraße. Eine Terminabsprache ist unter 0241 9577 34401 sinnvoll.

Mehr von Aachener Zeitung