Roetgen: UWG Roetgen: Vorstand endlich entlastet, neue Webseite in Arbeit

Roetgen : UWG Roetgen: Vorstand endlich entlastet, neue Webseite in Arbeit

Nachdem es bei der im September angesetzten Jahreshauptversammlung der UWG Roetgener einige Schwierigkeiten gegeben hatte, freute sich Rainer Welzel dieses Mal über die große Anteilnahme. Die Unabhängige Wählergemeinschaft versammelte sich am Freitag und räumte die Schwierigkeiten gleich aus dem Weg.

Zuletzt hatten sich Fehler im Kassenbericht gezeigt, und es hatte keine Kassenprüfung gegeben. Beides wurde vor Ort nachgeholt, und die Verantwortlichen wurden entlastet. Trotz der Ausgaben und Spenden für Gemeinnütziges, ergab sich im Jahr 2016 ein größerer Gewinn für den Verein.

Als Nächstes standen die Vorstandswahlen an. Bianca Niessen wurde zur 2. Revisorin gewählt. Achim Mathee bleibt 1. Revisor. Auch Rainer Welzel bleibt seinem Amt als Vorsitzender für weitere zwei Jahre treu. Gerd Neuefeind, ehemaliger Geschäftsführer, möchte etwas kürzertreten und legte das Amt nieder.

Er ist nun, zusammen mit Leonie Keulen, neuer Beisitzer. Den Posten des Geschäftsführers bekleidet nun Frank Hahnbück. Neuer Pressewart der UWG ist Volker Kirchhoff, und Kassierer bleibt Patrick Jansen. Alle Wahlen waren einstimmig.

„Back to the roots“

Ein weiteres Thema des Abends war die Homepage des Vereins. „Wir haben da ja ein ganz altes Schätzchen am Start“, lachte Silvia Bourceau und erklärte, wie wichtig ein Update wäre. Momentan nehmen Teile des Vorstands an Schulungen teil, um die Homepage ansprechender zu gestalten.

Noch vor Weihnachten soll die neue Webseite veröffentlicht werden. Im Vordergrund sollen vor allem interessante tagesaktuelle Informationen für die Bürger stehen. Das sei besonders wichtig, merkte auch der Vorsitzende an, denn das Wahljahr 2020 rücke immer näher, und die UWG müsse im Gespräch bleiben.

Die Aufgabe der UWG sei es, die Bürger zu informieren und mobilisieren, so wie es der Verein von Anfang an getan habe, erwähnte Bourceau, und es gelte, den Einwohnern der Gemeinde zu zeigen, dass sie vor Ort seien und für den Ort einstehen.

„Also‚ back to the roots‘“, so Welzel, und „verdeutlichen, wofür die Wählergemeinschaft steht.“ Dabei sei ein breites Spektrum an Öffentlichkeitsarbeit nötig. Der Verein plant deshalb für kommendes Jahr zahlreiche Aktionen über soziale Netzwerke und auch im direkten Kontakt mit den Bürgern.

(ina)