Nordeifel: Ungehorsame Hunde reißen Wild im Kalltal

Nordeifel: Ungehorsame Hunde reißen Wild im Kalltal

Innerhalb von nur wenigen Wochen fanden aufmerksame Spaziergänger im Bereich des Kalltales/Kalltalsperre jeweils direkt neben einem Wanderweg zwei von Hunden gerissene Wildtiere. Einmal war es ein kleiner Frischling und zum anderen ein Mutterschaf, welches noch ein Junges führte, das jetzt allein umherirrt.

Die Jagdaufseher für diese Bereiche, Dietmar Schüßeler und Karl-Heinz Kuckelkorn, bitten nun eindringlich darum, Hunde, die nicht gehorsam auf den Wegen bleiben, auf jeden Fall nur angeleint zu führen. Kuckelkorn: „Ein Hund, der einmal erfolgreich Wild gejagt hat, wird dies immer wieder tun. Er wird auch nicht mehr unterscheiden, ob es ein weglaufendes Wildtier oder auch ein anderer Hund ist. Ein solcher Hund gehört unbedingt an die Leine, auch auf Wegen“.

Das Landeshundegesetz habe hierfür klare Regelungen getroffen, bis hin zu einem Sachkundenachweis, den ein Hundeführer erbringen müsse, der einen solch ungehorsamen Hund führe.

Hier seien die Hundehalter gefordert, wobei die beiden Jagdaufseher feststellen, dass der weitaus überwiegende Teil der Hundehalter sich im Wald „vorbildlich verhält“. Die beiden Jagdaufseher bitten darum, sie umgehend zu informieren, wenn jemand einen wildernden oder außerhalb von Wegen frei umherlaufenden Hund sieht (Dietmar Schüßeler Telefon 015143266127 und Karl-Heinz Kuckelkorn Telefon 01715471705).

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