Schmidt: Umweltgedanke im Gotteshaus preisgekrönt

Schmidt : Umweltgedanke im Gotteshaus preisgekrönt

Schonender Umgang mit der Natur kann sich bezahlt machen: Dies konnte die St. Hubertus Pfarrgemeinde Schmidt jetzt erfahren.

Gleich zwei erste Preise, der „Umweltpreis 2003” des Diözesanrates des Bistums Aachen sowie der regionalen Katholikenräte, dotiert mit 600 Euro und der „Regionale Umweltpreis” der Regionalstelle Düren, dotiert mit 500 Euro, gingen nach Schmidt.

Maßgebliche Akteure, die diese wichtige Bewusstseinsarbeit innerhalb der Pfarrgemeinde St. Hubertus initiierten, sind die Mitglieder des Sachausschusses „Schöpfung und Umwelt”: Konrad Schöller, Geschäftsführer der Pfarre, Astrid Sistig, Gemeindereferentin im Pastoralteam und Hans-Gerd Müller, Vorstandsmitglied des Pfarrgemeinderates.

Die Preisverleihungen fanden im Abstand von einer Woche im Schmidter Pfarrhaus statt. Unter Anteilnahme vieler Interessierter, überreichte für den Diözesanrat einerseits, Georg Hupfauer, stellvertretender Diözesanratsvorsitzender und für die Regionalstelle Düren andererseits, Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz sowie Regionalstellenleiter Josef Schraven, die Preise.

„Für unsere Schöpfung ist es fünf vor Zwölf. Wir nehmen unsere Verantwortung für die geborgte Welt ernst und versuchen dies im Alltag um zu setzten”, erläuterte Kaplan Andreas Krieg die Sichtweise der Pfarrgemeinde.

In ihrer Begründung führte die Jury an, dass der Sachausschuss „Schöpfung und Umwelt” umfassend die Möglichkeiten in den Blick genommen habe, um in der Pfarrgemeinde St. Hubertus die Bewahrung der Schöpfung zu leben.

„Wir feiern heute ein kleines Fest der Schöpfung. Das von Ihnen Geleistete müssen wir als Beispiel ganz groß heraus stellen”, so Georg Hupfauer als Sprecher der Jury. Wir hoffen, dass sich andere Pfarrgemeinderäte animieren lassen.”

Bei dem Bemühen, ein umweltschonendes und zukunftsfähiges Verhalten einzuüben und beispielhaft vorzuleben, bildet vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung regenerativer Energien einen Themenschwerpunkt.

So verabschiedete sich die Pfarre von ihrer alten Ölheizung und baute statt dessen eine Holzpellets-Heizung ein. Diese sorgt nun für eine umweltverträgliche und angenehme Wärme - nicht nur im Pfarrhaus, sondern auch im Jugendcafé, das auf dem gleichen Grundstück steht.

„Nachhaltiger Lebensstil”

Mit ihrer Ausstellung „Gut leben statt viel haben, so entsteht zukunftsfähige Gemeinde”, in der Schmidter Pfarrkirche, gelang es dem Sachausschuss nicht nur die Aufmerksamkeit und Solidarität der Schmidter zu erlangen, sondern begeisterte auch die Regionalstelle Düren so, dass sie das Projekt mit dem 1. Platz des regionalen Umweltpreises honorierte.

Sieben Wochen konnten sich die Schmidter Kirchgänger zum Thema „Nachhaltiger Lebensstil” informieren. Zahlreiche Gedankenaustausche im Rahmen gemeinsamer Gesprächsrundeten die Thematik ab.

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