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Roetgen: TV fegte SV Eilendorf aus der Halle

Roetgen : TV fegte SV Eilendorf aus der Halle

„Wir hatten einen ziemlichen Sahnetag.” Es war wohl die Untertreibung des Jahres, wie Trainer Achim Heinrichs den 43:21-(20:8)-Kantersieg des TV Roetgen im Lokalderby gegen den SV Eilendorf kommentierte.

Den Gegner, dem man im Vorfeld mit viel Respekt begegnet war, fegten die Rot-Gelben förmlich aus der Halle an der Hauptstraße.

Dabei hatte die Partie ganz normal und wie ein typisches Derby begonnen: 3:3 stand es nach zerfahrenen Anfangsminuten. Doch dann drehte der „wahre Tabellenführer” - die Roetgener sind nur deshalb nicht Erster, weil sie wegen eines nachholspiels und wegen des unseligen Terminplans mit teilweise drei Spielen gegenüber der Konkurrenz im Hintertreffen sind - mächtig auf. Fünf TV-Tore in Folge bedeuteten das 8:3, bei 15:5 war die Partie schon Mitte der ersten Halbzeit gelaufen.

„Das habe ich auch noch selten erlebt, dass ich schon nach einer guten Viertelstunde anfangen kann, zu experimentieren”, begann Coach Heinrichs beim Zehn-Tore-Vorsprung munter zu wechseln. Spieler wie Falk Huppelsberg oder Markus Klopfstein, die vergangene Woche gegen Birkesdorf kaum oder gar nicht zum Einsatz gekommen waren, blieben nun die ganze Zeit auf dem Feld. Und Torjäger Harald Stoffels konnte gar die gesamte zweite Halbzeit geschont werden, was auch seine vergleichsweise bescheidene Torausbeute.

Der TV-Sturmlauf aber litt keineswegs unter den Wechselspielchen, im Gegenteil: Zur Pause hieß es 20:8, Mitte des zweiten Durchgangs dann schon 30:14. „Eilendorf hat sich dann sehr früh aufgegeben”, wunderte sich Achim Heinrichs über das „Trainingsspiel”. Am Ende standen der höchste TV-Sieg in der Landesliga und die beste Roetgener Torausbeute seit langem zu Buche.

Elfmal Gronloh

Am munteren Torewerfen beteiligte sich fast die gesamte Mannschaft, wobei vor allem Stefan Gronloh an diesem Tag die Rolle des Top-Torjägers von Achim Stoffels übernahm. Gronloh traf elf Mal, die weiteren Tore warfen: Christoph Wilden und Gino Valentini (je 6), Harald Stoffels (5), Achim Wilden (4), Markus Klopfstein und Falk Huppelsberg (je 3), Tom Federer und Frank Moosmayer (je 2), Markus Johnen (1).