TuS Schmidt empfängt den designierten Meister

Fußball-Kreisliga A : TuS Lammersdorf und TV Konzen auf Reisen

Zehn Punkte aus den letzten vier Partien: Der TuS Lammersdorf hat wieder zurück zu seiner Formstärke aus der Hinrunde gefunden und das Minimalziel Klassenerhalt nun auch rechnerisch erreicht.

Am vergangenen Dienstag ging der TuS in der Partie gegen den VfR Forst mit einem 5:1 als klarer Sieger hervor. „Die Jungs waren von Beginn an hoch motiviert. Wir hatten eine klare Feldüberlegenheit und auch deutlich mehr Chancen“, sagte Teammanager Michael Braun. Mit einem Sieg bei Rhenania Richterich könnte der positive Trend der letzten Wochen fortgesetzt werden. Gegen Richterich wurde in dieser Spielzeit mit einem 7:0 der höchste Saisonsieg gefeiert. Als aktueller Maßstab kann dieses Resultat jedoch kaum gelten, zumal der kommende Gegner als viertbestes Rückrundenteam den zur Winterpause fast für unmöglich gehaltenen Klassenerhalt anpeilt. „Es bedarf einer konzentrierten Leistung, um zu bestehen“, warnt Braun.

Mit dem Spitzentrio wird der TV Konzen nicht mehr konkurrieren können, aber der vierte oder der aktuelle fünfte Tabellenplatz soll am letzten Spieltag auf der Endabrechnung stehen. Es wäre das beste Abschneiden der Konzener seit sieben Jahren. „In den verbleibenden vier Spielen haben wir es in der eigenen Hand“, weiß Trainer Stefan Carl, der für die Partie beim Burtscheider TV personell ein wenig umstellen muss.

„Ich erwarte eine spielstarke Mannschaft, die ein gutes Pressing betreibt“, spricht Carl von keiner leichten Aufgabe, die auf sein Team wartet. Dass der BTV am vergangenen Spieltag den Zweiten, SV Breinig II, mit 4:2 bezwang, ist Warnung genug. Gemessen an den geschossenen Toren sind die Burtscheider fast genauso zielsicher wie der TVK, aber 72 Gegentreffer zeigen eine klare Verwundbarkeit. Und die gilt es, auszunutzen.

Kreisliga A Düren

Den Aufstieg in die Bezirksliga hat sich der SV Kurdistan bereits am letzten Spieltag gesichert. Jetzt strebt man ein weiteres Ziel an. „Wir wollen natürlich jetzt auch noch Meister werden“, nennt Ayhan Gündogdu, der sportliche Leiter, ein neues Saisonziel. Von dem man noch zwei Siege oder aber sechs Punkte entfernt ist. Den ersten Dreier will man nun beim TuS in Schmidt holen. „Aber dies wird schwer, Schmidt spielt eine überragende Rückrunde, wir dürfen auf keinen Fall überheblich spielen“, warnt er. Kalle Kiesant, Coach der Gastgeber, möchte sich gegen den Aufsteiger „gut verkaufen, obwohl dies schwer wird. Aber wir wollen unsere gute Heimbilanz mit noch keinem verlorenen Spiel halten. So gut es eben geht mit unserem Minikader von 14 Leuten.“

„Zu Hause sind immer drei Punkte angesagt.“ Diese Meinung hat Tim Krumpen als Coach der SG Vossenack-Hürtgen. Dies ist nun auch die Ansage gegen Alemannia Lendersdorf. Deren Trainer, Stefan Nepomuck, setzt ebenfalls auf die volle Miete. „Wir haben noch vier Spiele, wir wollen viermal als Sieger vom Platz gehen und wollen Lohn in der Tabelle überholen.“ (yas/sf.)

(yas)
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