Nordeifel: TuS Lammersdorf tritt gegen Aufstiegsaspirant Weisweiler an

Nordeifel : TuS Lammersdorf tritt gegen Aufstiegsaspirant Weisweiler an

Das nach etlichen Jahren erste Eifelderby in der Aachener Kreisliga A ist seit dem vergangenen Sonntag Geschichte. Sollten die Witterungsverhältnisse aber mitspielen, dann gibt es in diesem Jahr noch das Rückspiel zwischen dem TV Konzen und dem TuS Lammersdorf, das für den 16. Dezember, dem letzten Spieltag des Jahres, terminiert ist.

Am vergangenen Sonntag gab es nach dem 1:0-Erfolg die strahlenden Gesichter bei Aufsteiger TuS Lammersdorf. „Wir sind zufrieden, wissen aber auch, dass die Begegnung anders hätte ausgehen können“, lautete der knappe, realistische Kommentar von Lammersdorfs Trainer Jürgen Theißen.

Am zweiten Spieltag hat der Liganeuling bei Fortuna Weisweiler Termin. In Weisweiler steht man dazu, dass man ganz oben mitspielen will. Ihr Vorhaben unterstrich die Fortuna zum Saisonauftakt mit einem 2:0 bei Mitfavorit St. Jöris. Jürgen Theißen hat seine Jungs auf eine ganz heiße Partie vorbereitet und die Chancen ganz klar abgesteckt: „Weisweiler spielt um die Meisterschaft, unser Ziel ist der Klassenerhalt.“

Unter Zugzwang

Die Auftaktniederlage beim TuS Lammersdorf hat TV Konzens Trainer Stephan Carl einige Sorgen bereitet. „Wir stehen jetzt schon unter Zugzwang“, weiß der Coach mit Blick auf das Startprogramm, denn das beschert den Schwarz-Gelben wegen eines Jugendturniers in Konzen drei Auswärtsspiele in Folge. Am Sonntag haben die Konzener beim VfR Würselen Termin, gegen den sie am Donnerstag im Kreispokal ran mussten und eine 1:3-Niederlage kassierten. „Um einen Punkt zu holen, müssen wir uns gegen den spielstarken Gegner steigern“, wusste der Coach nach dem Pokalspiel.

Die beiden Nordeifeler A-LigistenTuS Schmidt kassierte eine 2:6-Niederlage bei Viktoria Birkesdorf, die Spielgemeinschaft aus der Rureifel musste eine 0:5 Niederlage gegen den TSV Düren akzeptieren. Eine Empfehlung für das anstehende Eifelderby, das am Sonntag an der Schmidter Eichheckstraße ausgetragen wird, waren die Darbietungen der beiden Teams nicht. „Wir haben dem Gegner zu viele Räume gelassen und uns zu naiv angestellt“, ärgerte sich der neue Schmidter Trainer, Karl Peter Kiesant, nach der 2:0-Führung über zu viele persönliche Fehler, die von den Birkesdorfern bestraft wurden. Im Derby erwartet der Coach eine gewaltige Leistungssteigerung und weitaus mehr Konzentration in der Defensive. „Dann hoffe ich, dass die drei Punkte bei uns bleiben.“

Für SG-Trainer Tim Krumpen ist das Derby ein ganz besonderes Spiel, denn er saß in der vorletzten Saison noch als Co-Trainer auf der Bank des TuS Schmidt. Leider musste die SG ersatzgeschwächt in die Saisonpremiere gehen. „Uns standen einige Spieler nicht zur Verfügung, aber wir haben auch gegen einen sehr starken Gegner gespielt“, erkannte Tim Krumpen den starken Auftritt der Dürener an. Personelle Sorgen gibt es bei der SG auch vor dem Derby, aber der Coach ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft sich steigern wird: „Das müssen wir auch, wenn wir in Schmidt punkten wollen“.

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