Nordeifel: TuS Lammersdorf baut Vorsprung weiter aus

Nordeifel : TuS Lammersdorf baut Vorsprung weiter aus

In der Aachener Kreisliga B2 unterstrich der TuS Lammersdorf nach zwei Spielausfällen, dass er in der Liga eine Ausnahmestellung einnimmt. Am vergangenen Spieltag fertigten die Rot-Weißen Aufsteiger SC Bewegung Laurenzberg mit einer 8:1-Packung ab und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus.

Marvin Gouders hatte den TuS in der 5. Minute in Führung gebracht. Nach dem Ausgleich sorgten Sebastian Thönnessen und wiederum Marvin Gouders für den 3:1-Pausenstand. Nach einer Torepause schalteten die Lammersdorfer ab der 73. Minute wieder den Treffermodus ein.

Dennis Theißen traf zweimal in Folge zum 5:1. Kevin Clement machte das halbe Dutzend voll. Till Krank machte mit den beiden Treffern in der 85. und 90. Minute den Kantersieg klar. In der Nachspielzeit sah noch ein Spieler der Gäste Rot.

„Wir haben nur in der ersten halben Stunde mit dem Gegner Probleme gehabt“, so der Lammersdorfer Co-Trainer Christoph Salemink, der mit der Leistung in der zweiten Halbzeit sehr zufrieden war: „Da haben wir besser gespielt. Wir hatten genug Torchancen, um noch deutlicher zu gewinnen“.

Der Tabellenzweite FC Roetgen II musste sich mit einem 1:1 beim VfR Forst begnügen. „Im Endeffekt ist die Punkteteilung gerecht, aber wir hatten in der ersten Halbzeit genügend Torchancen, um das 2:0 oder 3:0 nachzulegen“, ärgerte sich Roetgens Co-Trainer Tommy Fläschel. Nur Jan Blankenagel nutzte eine der zahlreichen Möglichkeiten. Im zweiten Abschnitt bauten die Forster mehr Druck auf und brachten die Roetgener mit langen Bällen in Verlegenheit. Fünf Minuten vor Spielende kam die Mannschaft aus dem Aachener Osten zum verdienten Ausgleich.

Im Keller der Liga ist beim TuS Mützenich allerhöchste Alarmstufe angesagt, aber auch auf Aufsteiger Germania Eicherscheid II wartet noch ein mühsamer Weg zum Klassenerhalt. Da das Spiel der Ersten in Dremmen ausfiel erhielt die Zweite der Germania vor dem Spiel bei den Sportfreunden Hehlrath Hilfe von oben. Sandro Kaulard, Marius Henk, Marcel Hermanns, Nico Wilden und Jan Breuer, alles Stammkräfte der Ersten, verstärkten den B-Ligisten.

„Die Hehlrather haben gewusst, was auf sie zu kommt und haben es uns ganz schwer gemacht“, sagte Germania-Trainer Michael Behrendt, der einen in der Defensive gut geordneten Tabellenzweiten sah, der kaum Torchancen zuließ und mit langen Bällen operierte. Die 1:0-Führung der Gastgeber konnte Janis Weishaupt noch vor der Pause egalisieren. In der 70. Minute gingen die Einheimischen erneut in Führung, die nur wenige Minuten später, nach einer roten Karte, in Unterzahl waren.

„Selbst dann haben die es uns noch schwer gemacht“, gab Michael Behrendt zu, dessen Mannschaft durch einen verwandelten Strafstoß von Sammy Nordt noch zum verdienten Ausgleich kam.

Zwei Punkte liegengelassen

Beim TuS Mützenich haderte Trainer Achim Sarlette wieder mit der Chancenverwertung seiner Truppe, die in Halbzeit eins sechs, sieben gute Tormöglichkeiten hatte, aber beim Pausenpfiff 0:1 zurücklag. „Wir waren die klar bessere Mannschaft“, konstatierte der Coach, der sich bis zur Schlussminute gedulden musste, ehe sein Team durch einen verwandelten Foulelfmeter von Markus Völl zum hochverdienten Ausgleich kam.

Wenige Minuten zuvor hatten zwei Spieler der Gäste Rot gesehen. Fazit von Achim Sarlette „Wir haben gegen einen schwachen Gegner zwei Punkte liegengelassen.“ Mitkonkurrent Rhenania Eschweiler holte sich drei Zähler.

Die Begegnung der Zweitvertretung des TV Konzen gegen Blau-Weiß Aachen verlief in der Anfangsphase ganz nach dem Gusto von Konzens Trainer Reimund Scheffen. Matthias Prickartz und Philipp Scheffen hatten für eine beruhigende 2:0-Führung gesorgt. Durch einen zweifelhaften Foulelfmeter kamen die Gäste nach einer halben Stunde zum Anschluss.

In der zweiten Halbzeit hätten die Konzener gerne einen Foulelfmeter zugesprochen bekommen, jedoch verlegte der Schiedsrichter den Tatort außerhalb des Strafraumes. In der 84. Minute kam die Mannschaft aus dem Aachener Süden zum verdienten Ausgleich, den auch der Konzener Coach akzeptierte.

Lange Gesichter gab es am Samstagabend bei der Zweitvertretung der SG Vossenack/Hürtgen, die das Sechspunktespiel in der Dürener Kreisliga B3 gegen die SG Voreifel mit 0:2 verlor und nun wieder mitten im Abstiegssumpf angekommen ist.

Da die Spielgemeinschaft aus der Rureifel aber viel besser spielte als das Ergebnis aussagte, nahm Trainer Oliver Grunwald seine Mannschaft in Schutz: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat gut gespielt und hätte gewinnen müssen. Wir hatten zehn Torchancen, machen aber kein Tor, unser Gegner hat zweieinhalb Chancen und macht daraus zwei Tore“. Ins Netz trafen die Gastgeber zwar nicht, dafür aber dreimal Metall.

(kk)
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