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Traditioneller Prinzenempfang in Monschau

Traditioneller Prinzenempfang in Monschau : Alle Tollitäten unter einer Narrenkappe

Natürlich fehlte niemand. Von Roetgen bis Höfen lässt sich keine der Karnevalsgesellschaften den traditionellen Prinzenempfang der Sparkasse in der Kundenhalle der Monschauer Geschäftsstelle durch die Lappen gehen, da dort von Sparkassen-Direktor Andreas Kreitz neben Orden und Schokolädchen jeweils 1000 Euro pro Verein verteilt werden.

Daher platzte auch in diesem Jahr die Kundenhalle des Geldinstituts mit großen und kleinen Tollitäten nebst deren Gefolge aus allen Nähten, wobei die närrische Prominenz hervorragend mit Getränken aller Art und Minipuffeln versorgt wurde.

Von so viel Fastelovendsprominenz aus der Region zeigte sich auch Andreas Kreitz beeindruckt, der seine diesjährige Kostümierung ganz ins Zeichen der Niedrigzinsphase gestellt hatte. Im Schottenrock zeichnete der Sparkassendirektor die vorgeschriebene Dienstkleidung seiner Mitarbeiter für die nächsten Tage quasi vor, wobei er sich jedoch mit den üblichen Annehmlichkeiten für seine jecken Gäste nicht zurückhielt.

Was wären Tollitäten ohne Tanzgarden und Mariechen? Tanzmariechen Jana Naumann (li.), und die Mädels der Tanzgarde der KG Roetgen verliehen nicht nur dem Roetgener Dreigestirn karnevalistischen Glanz. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Kreitz betonte, dass die Sparkasse sich weiterhin dem Brauchtum Karneval verbunden fühle, und er konnte unter den Gästen auch Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und aus Monschau Georg Kaulen begrüßen. Neben Vertretern des Stammtischs Eifeler Karnevalisten hatte auch Hans-Josef Bülles vom Verband VKAG den Weg nach Monschau gefunden.

Für den Bühnenauftakt waren in diesem Jahr die Karnevalsfreunde Lammersdorf verantwortlich, denen die Klev Botze aus Rollesbroich, die Simmerather Sonnenfunken und die Biebesse aus Höfen mit ihren Darbietungen folgten. Ebenfalls mit großer Abordnung dabei die KG Roetgen, die Kiescheflitscher vom Rursee, die Kesternicher Lehmschwalbe und aus Einruhr die Ruscher Breybrobbele, die alle ihre tänzerischen Aushängeschilde über die Bühne wirbeln ließen. An fester und flüssiger Verpflegung mangelte es in der Sparkassenhalle wie üblich nicht. Getränke aller Art nebst Minipuffeln fanden reißenden Absatz, so dass am Ende alle höchst zufrieden den Heimweg antraten.

(ho)