Kalterherberg: Themenwege laden Wanderer zur Erkundung ein

Kalterherberg: Themenwege laden Wanderer zur Erkundung ein

In diesem Jahr wird die Ortsgruppe des Eifelvereins die Organisation der Aktivitäten zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” übernehmen. Die Ortsgruppe feiert Mitte des Jahres ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erweitert sie ihr Wanderwegenetz.

Sie wird beim Wettbewerb zwei neue Themenwanderwege vorstellen. Den Themenweg „Auf den Spuren Clara Viebigs zum Kreuz im Venn” erarbeitete sie mit dem KUK-Zentrum in Monschau. Beim zweiten Themenweg erzählen Wegekreuze ihre Geschichte.

Clara Viebigs schriftstellerische Tätigkeit führte sie auch in die Nordeifel. Der Roman „Das Kreuz im Venn” ist nicht zuletzt Resultat ihrer Besuche in Kalterherberg. Die Ortsgruppe hat auf einem Teilstück des Kulturweges Orte und Plätze ausgewählt, die in diesem Roman angesprochen werden.

Der Themenwanderweg auf den Spuren Clara Viebigs in Kalterherberg beginnt am Wanderparkplatz Fedderbach und führt zunächst über die Rosengasse bis an die frühere Bahnlinie Aachen-Trier. Hinter der Brücke über die Rur führt der Weg hinauf zum Eifelblick auf dem Röster. Beim klarem Wetter sind von hier der Eifeldom und weite Teile des Ortes bestens zu sehen.

Nach einer kurzen Strecke entlang des Kulturweges wird die Exklave Ruitzhof erreicht. Hohe Hecken, Fachwerkhäuser und Wiesen des Weilers passen genau in die Stimmungsbilder, die Klara Viebig in ihrem Roman zeichnet. Von Ruitzhof führt der Weg anschließend weiter über den Kulturweg in Richtung Richelsley. Am Ende des Weges liegen schließlich die beiden letzten Haltepunkte am Kreuz im Venn und an der Mariengrotte.

Der Wanderer entscheidet

Der Themenweg „Wegekreuze erzählen ihre Geschichte” führt auf einer Strecke von etwa acht Kilometern, ausgehend vom Wanderparkplatz an der Kirche bis zur Höfener Mühle, an zehn Kreuzen vorbei, die alle eine besondere Geschichte haben. Die Wege zu den einzelnen Kreuzen sind nicht besonders ausgezeichnet, es bleibt dem Wanderer überlassen, wie er die einzelnen Standorte erwandert.

Beide Wege werden auf Anfrage vom Eifelverein geführt.

Mehr von Aachener Zeitung