Lammersdorf: Theatergruppe begibt sich auf „Wolke Sieben“

Lammersdorf: Theatergruppe begibt sich auf „Wolke Sieben“

Anfang Juni wird das Lammersdorfer Pfarrheim für zwei Wochenenden zum Sanatorium für gestresste Manager umfunktioniert. Initiator und Ideengeber für diese ungewöhnliche Maßnahme ist die Theatergruppe des Heimatvereins, welche dort dann das Lustspiel „Wolke Sieben“ von Daniel Kaiser aufführt.

Die Truppe um Regisseur Gerd Skropke probt hierfür seit Anfang März und hofft mit dem Stück wieder einen Kracher wie in den letzten Jahren auf die Bühne zu bringen. Skropke hierzu: „Alle Akteure sind voller Tatendrang und hochmotiviert. Wir hoffen an die Erfolge der letzten Jahre anzuknüpfen“.

Nachdem die Proben anfangs im Familienzentrum (Kindergarten) stattfanden, ist man dazu in der letzten Woche in die hinteren Räumlichkeiten der Malteser-Niederlassung gewechselt. Hier wurde auch ein Teil des Bühnenbildes aufgebaut, so dass sich die Darsteller bei den Proben noch besser auf den „Ernstfall“ vorbereiten können.

Von Frauen umschwärmt

Der Hauptakteur des Lustspiels ist Udo Häberle (gespielt von Gerd Skropke), der als Manager einer Model-Agentur täglich von hübschen und jungen Frauen umgeben ist. Das managt er rein geschäftlich bis zu dem Zeitpunkt, wo alle Frauen plötzlich ganz wild auf ihn werden. Häberle kann sich die Situation zwar nicht erklären, verliert jedoch sämtliche Hemmungen und nutzt die Situation schamlos aus. Zwischenzeitlich wird dann auch seine Ehefrau besorgt und meldet ihren Mann im Sanatorium Improsario an.

Dort soll er sich erholen und das weibliche Geschlecht aus seinen Gedanken verdrängen. Doch aus dem „Verdrängen“ wird nichts. Auch das weibliche Personal im Sanatorium ist ganz wild auf Manager Häberli. Wenn er zu Beginn die Situation auch noch genießt und weiterhin auf Wolke Sieben schwebt, so ändert sich das doch rasch, da er plötzlich das Problem lösen muss, vier Frauen vor dem Arzt und der Ehefrau zu verstecken.

Zudem kann der Frauenschwarm sich auch im Sanatorium nicht erklären, warum die Damen im nahe sein wollen. Zum Glück erhält er Unterstützung von einem Chemiestudent und einem dem eigenen Geschlecht nicht abgeneigten Modeschöpfer. Mit einer genialen Notlüge entschärfen die Drei die Situation und tragen dazu bei, dass Häberli wieder ein ganz normaler Mann wird.

„Wolke Sieben“ wird am 6. und 7. Juni sowie am 13. und 14. Juni im Lammersdorfer Pfarrheim aufgeführt. Die Aufführungen beginnen an den Samstagen um 20 Uhr und an den beiden Sonntagen um 18 Uhr. Karten zum Preis von 8 Euro können ab sofort bestellt werden unter Tel. 02473/68575.

(ani)