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Roetgen: „Superstars” bei den Schützen

Roetgen : „Superstars” bei den Schützen

Hier eine Castingshow, dort ein neuer, völlig sinnfreier Nummer-Eins-Hit, Dieter Bohlen reibt sich die Hände und die ausrangierten C-Stars aus dem australischen Dschungel verfolgen einen, in Form von Gesprächsstoff, sogar bis in die Mittagspause.

Bei dieser Reizüberflutung haben die Roetgener St. Hubertusschützen das einzig Richtige gemacht: „Wir Schützen haben auch unsere Superstars”, verkündeten sie auf ihrem karnevalistischen Familienabend, der am Samstag in der Schießhalle stattfand, ganz stolz.

Elf Superstars

Und weil sich die auch beim Humor treffsicheren Mitglieder nicht ausschließlich mit nur einem „Superstar” abfinden wollten, kürten sie gleich mehrere. Um genau zu sein, elf.

Denn so oft wurden verdiente Mitglieder, also die „Superstars” des Vereins ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Manfred Moosmayer ausgezeichnet. Von den zehn Mitgliedern, die für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden, waren nur Martha Jentges, Leni Frings und Erika Rombach anwesend, um die Ehrung entgegen zu nehmen. Desweiteren kam Maria Recker, die 25 Jahre für den Vorstand des Vereins gearbeitet hat und sich um die Seniorenabteilung der St. Hubertusschützen kümmert, mit der Frauenbrosche in Gold eine besondere Ehre zuteil.

Mit den Worten: „Wenn man euch rief, ward ihr immer zur Stelle”, dankten die Moderatoren des Abends, Dieter Cremer und der amtierende Schützenkönig Franz-Josef Birkigt, den engagierten Mitgliedern.

Planungen seit November

Nach dieser offiziellen Einleitung konnte das eigentliche, komische Programm weitergehen. „Unsere Abendgestaltung ist von den Mitgliedern für die Mitglieder”, erläuterte Joachim Wynands, ehemaliger Geschäftsführer der Schützen, den Grundgedanken, der als Basis für die Vorbereitungen des Familienabends diente. Schon im November haben die Schützen mit der Planung begonnen.

Rund 110 Gäste, zum Beispiel die „Blau-Weiße Funken” aus Aachen, die „Karnevalsfreunde Lammersdorf” und die Prinzengarde aus Lammersdorf waren gekommen, um mit den St. Hubertusschützen zu feiern.

Neben den Auftritten des Roetgener und des Lammersdorfer Tanzmariechens Hannah Recker und Natascha Lutterbach durfte natürlich auch eine Aufführung der Schützenjugend nicht fehlen, schließlich handelte es sich um einen Familienabend.

Jugend lag richtig

Die Jugendlichen lagen mit ihrer Playbackshow richtig, denn die Kommentare der kurzfristig zusammenberufenen Jury, trugen nach jedem Auftritt zur allgemeinen Erheiterung bei: „Das muss aber noch peppiger werden”, empfahlen die „Fachleute” ihrer Vereinsjugend beispielsweise, aber natürlich bekamen die jungen Akteure auch reichlich Applaus.

„Bemerkenswert” fanden die Moderatoren das Engagement der jungen Schützen, denn schließlich sei es nicht selbstverständlich, dass sie sich jedes Jahr mit Beiträgen in den Familienabend einbrächten.