Simmerath/Nideggen: Streufahrzeug überholt und von der Straße abgekommen

Simmerath/Nideggen: Streufahrzeug überholt und von der Straße abgekommen

Bei einem Doppelunfall zwischen Schmidt und Strauch sind am frühen Montagmorgen zwei Autofahrer in ihren Wagen eingeklemmt und verletzt worden. Ursache war nach Angaben der Polizei wohl Straßenglätte - was einen der beiden Fahrer offenbar nicht davon abgehalten hatte, ausgerechnet ein Streufahrzeug des Winterdienstes zu überholen und dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug zu verlieren.

Der 48-jährige Simmerather hatte gegen 5.15 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve der Landesstraße 246 das Winterdienstfahrzeug des Landesbetriebs Straßen.NRW überholt, das in Richtung Nideggen fuhr. Das stellte sich als Fehler heraus. Im Einsatzbericht der Polizei heißt es nüchtern: „Vermutlich aufgrund der vereisten Fahrbahn und nicht dem Wetter angepasster Geschwindigkeit verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug.“ Der Wagen schleuderte auf Höhe des Parkplatzes „Buhlert“ nach links in den angrenzenden Straßengraben.

Bei den beiden Unfällen wurden zwei Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Feuerwehr und THW befreit werden. Foto: psm

Der Fahrer des Streufahrzeugs bemerkte den Unfall und war im Begriff, sein Fahrzeug rechts heranzufahren, um Erste Hilfe zu leisten. Noch bevor er seinen Wagen zum Halten gebracht hatte, knallte es erneut: Ein entgegenkommender Wagen, gesteuert von einer 43-jährigen Frau aus Nideggen, war ebenfalls ins Schleudern geraten, prallte gegen den Winterdienstwagen und landete gleichfalls im Straßengraben.

Bei den beiden Unfällen wurden zwei Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Feuerwehr und THW befreit werden. Foto: psm

Beide Autofahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk befreit werden. Sie erlitten leichte Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Bei den beiden Unfällen wurden zwei Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Feuerwehr und THW befreit werden. Foto: psm

Die L246 war während der Unfallaufnahme und der Bergung der Verletzten über eine Stunde gesperrt. Gegen 7.10 Uhr floss der Verkehr wieder frei.

(red/pol)
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