Nordeifel: Steckenborner Kometen landen den ersten Saisonsieg

Nordeifel: Steckenborner Kometen landen den ersten Saisonsieg

Am neunten Spieltag endete endlich die Leidenszeit von Komet Steckenborn in der Aachener Kreisliga C4. Die bisher noch sieglosen Kometen besiegten die Zweite von Rasensport Brand mit 3:1 und gaben durch den Sieg die rote Laterne der Liga an Hertha Strauch ab.

„Der Sieg hat der Mannschaft gut getan, sie hat richtig gut dagegengehalten und verdient gewonnen“, war auch Komet-Trainer Peter Eisebith zufrieden, der seiner Mannschaft nach dem 0:1-Rückstand eine intakte Moral bescheinigte. Mit einem Doppelschlag von Marc Lohse und Gino Butz wandelten die Kometen kurz vor dem Seitenwechsel den Rückstand in eine Führung um.

In der zweiten Halbzeit drängten die Rasensportler auf den Ausgleich, den der gute Steckenborner Torwart Christoph Jansen aber mit gekonnten Paraden verhinderte. Kurz vor dem Abpfiff erlöste Marc Lohse die Steckenborner Zuschauer, als er mit einer gekonnten Einzelaktion den 3:1-Endstand klar machte. Peter Eisebith weiß, dass der Sieg nur ein Tropfen auf einem heißen Stein war. Aus den noch ausstehenden sechs Spielen in diesem Jahr fordert der Coach noch sechs Punkte, um dann in der zweiten Saisonhälfte als Aufsteiger das Abenteuer Klassenerhalt erfolgreich abzuschließen.

Das einzige Eifelderby des neunten Spieltages zwischen Hertha Strauch und der Zweitvertretung des TuS Mützenich ging ganz klar an die Vennkicker. „In der ersten Halbzeit war es noch ausgeglichen, aber in der zweiten Halbzeit waren wir dann die klar bessere Mannschaft und haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, resümierte Mützenichs Trainer Karl Volpatti nach dem deutlichen 6:1-Sieg. Florian Sommer hatte den TuS in Führung gebracht.

Nach dem Ausgleich der Straucher nach einer Viertelstunde durch Gordon Cremer besorgte Jens Karbig noch vor dem Seitenwechsel die erneute Führung und baute diese zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 3:1 aus. Lukas Schartmann erhöhte auf 4:1. Mit seinem dritten Treffer baute Jens Karbig den Vorsprung auf 5:1 aus. Ralf Wilden machte durch einen verwandelten Foulelfmeter das halbe Dutzend voll und den Endstand klar.

Die Niederlage am vergangenen Spieltag beim Ligakrösus Inde Hahn II hatte Christoph Brandenburg, der Trainer der SG Höfen/Rohren, einkalkuliert. Eine Niederlage bei der bis zum vergangenen Spieltag abstiegsbedrohten Zweiten von Eintracht Kornelimünster war aber nicht eingeplant. Durch die 0:4-Niederlage im Münsterländchen musste die SG sich aus der Spitzengruppe verabschieden.

Leider stehen auf den Tabellenplätzen 13, 14, 15 und 16 nur Teams aus der Nordeifel. Vollkommen unerwartet gehört auch B-Ligaabsteiger SV Kalterherberg nach neun Spieltagen zu den bedrohten Teams. Am vergangenen Spieltag hatten die Schwarz-Roten auf der ungeliebten Asche bei Aufsteiger DJK Nütheim-Schleckheim Termin und wurden im Aachener Stadtteil mit 0:5 abgefertigt. Nach einer torlosen ersten Halbzeit kassierten die Kalterherberger im zweiten Abschnitt noch fünf Gegentore beim Liganeuling.

Ähnlich schlimm erwischte es die Zweitvertretung des TuS Lammersdorf, die auf heimischem Terrain eine 0:4-Niederlage gegen die Zweite des Burtscheider TV verdauen musste. In Lammersdorf war die Begegnung schon nach einer halben Stunde gelaufen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste schon 3:0.

Abstiegsderby beim SVK

Da an der Spitze der Liga kein Eifelvertreter mehr mitmischt, im Abstiegskampf aber noch vier involviert sind, steht an den kommenden Spieltagen der Klassenerhalt im Fokus der Nordeifelteams. Eine sorgenfreie Saison scheint es nur für die SG Höfen/Rohren und die Zweitvertretung des TuS Mützenich zu geben. Für beide Teams sind die Aussichten gut, am aktuellen Spieltag dreifach zu punkten. Bei den Mützenichern ist Eintracht Kornelimünster II zu Gast. Bei der SG Höfen/Rohren, die zuletzt zwei Niederlagen in Folge einstecken musste, stellt sich die Dritte des FV Vaalserquartier vor.

Im Blickpunkt steht aber das Kellerduell SV Kalterherberg gegen Hertha Strauch. Wobei die Sorgen der Straucher viel größer sind als die der Kalterherberger, die sich mit einem Sieg schon aus dem gröbsten Abstiegsschlamassel befreien könnten. Auf die Straucher wartet schon am Donnerstagabend (Anstoß 19.30 Uhr) die Nachholpartie gegen Germania Freund. Die Zweite des TuS Lammersdorf hofft am Sonntag auf eine Punkteteilung bei Rasensport Brand II, während Komet Steckenborn als krasser Außenseiter zum Termin bei Ligakrösus Inde Hahn II reist.

(kk)