Roetgen: Starke Rauchentwicklung: Fünf Menschen bei Kellerbrand verletzt

Roetgen: Starke Rauchentwicklung: Fünf Menschen bei Kellerbrand verletzt

Gegen 22.30 Uhr am Freitagabend wurde die Feuerwehr Roetgen zu einem Kellerbrand nach Rott gerufen. Menschenleben waren in Gefahr.

Die Löschgruppe Rott war inneralb weniger Minuten vor Ort und wurde vom Löschzug Roetgen unterstützt.

Fünf Personen wurden durch im Haus installierte Rauchmelder auf den Brand aufmerksam und hatten sich auf einen Balkon geflüchtet, weil alle Rettungswege durch Brandrauch abgeschnitten waren. Von dort wurden drei Kinder von der Löschgruppe Rott über Steckleitern gerettet.

Die Mutter sowie die Oma mussten über die Drehleiter des Löschzuges Roetgen geborgen werden. Die Kinder erlitten leichte, die Mutter sowie die Oma schwere Rauchgasvergiftungen. Ein leitender Notarzt, zwei weitere Notärzte sowie die Besatzungen von drei Rettungswagen kümmerten sich um die Verletzten, die später in die Krankenhäuser Stolberg und Simmerath eingeliefert wurden, berichtet die Roetgener Feuerwehr

Parallel zur Menschenrettung wurde das Feuer im Keller von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft und konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die gesamte Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr, die mit acht Fahrzeugen und 45 Wehrmännern vor Ort war, ausgeleuchtet. Mit einem Hochleistungslüfter wurde der gefährliche Brandrauch aus dem Gebäude geblasen. Die Kriminalpolizei war ebenfalls vor Ort und hat Ermittlungen aufgenommen.

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