Aachen: Starenkästen nur kurz „ausgeflogen”

Aachen: Starenkästen nur kurz „ausgeflogen”

Ob auf der Bierstraße zwischen Alsdorf-Zopp und Herzogenrath, in Bettendorf zwischen dem Kreisverkehr und Oidtweiler oder auf der Eifelstraße und der Römerstraße in Stolberg - dort und auch anderswo zeigt sich in diesen Tagen das selbe Bild: Die Starenkästen sind weg.

Wer nun denkt, dass die Städteregion die Anzahl der stationären Knipseranlagen reduziert, ist indes auf dem Holzweg. Die Blitzen sind lediglich in der Werkstatt und werden zum Leidwesen so manchen Temposünders schon bald ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Sukzessive erhalten in den kommenden Wochen jeweils rund eine Handvoll der Metallkästen einen neuen Anstrich, zudem werden die Knipser geeicht, erläutert Städteregionssprecher Holger Benend. Konkrete Pläne, Standorte der 50 Starenkästen aufzugeben, gebe es momentan nicht.

Die bislang letzten Knipser seien vor Jahren in Venwegen und Strauch abmontiert worden, weil an den Gefahrenpunkten Kreisverkehre eingerichtet worden seien. Auch neue Starenkästen sind laut Benend derzeit nicht im Gespräch. Jährlich fließen durch die stationären und mobilen Tempokontrollen über vier Millionen Euro an Buß- und Verwarnungsgeldern in die Kasse der Städteregion.