Monschau: Spektakuärer Sport beim Wildwasserrennen

Monschau: Spektakuärer Sport beim Wildwasserrennen

Wenig Wasser führte die Rur, als sich die Kanuten am Sonntag zum Internationalen Wildwasserrennen in Monschau trafen. „Wir sind sehr froh, dass uns der Wasserverband so weit entgegenkommt“, meinte Organisationsleiter Bernard Verhoef.

Nur für den Sonntag gab es „Wasserzuschuss“; nachdem der letzte Teilnehmer im Ziel war, wurde der Extra-Zufluss sofort gestoppt. Strahlendes Frühlingswetter und ein hochkarätig besetztes Starterfeld zogen viele Zuschauer nach Monschau. Auf dem Marktplatz und besonders auf beiden Rurbrücken drängten sich die Besucher. Sie wurden nicht enttäuscht, es gab wirklich spektakuläre Szenen zu erleben: Beim Training scheiterten etliche junge Fahrerinnen und Fahrer am berüchtigten Favoritentöter, manch einer ging kopfüber ins Wasser. Zum Glück gingen alle Unfälle glimpflich aus.

Der Ansager, Alfred Schumacher aus Trier, unterrichtete die Gäste über die Starts, die Teilnehmer und über die speziellen Schwierigkeiten der Strecke. „Über zwanzig Leute arbeiten in der Organisation mit“, ließ er die Besucher wissen, „aus mehreren Vereinen tun wir uns zusammen, um den Sportlern und Zuschauern eine schöne Veranstaltung zu bieten.“ Dies ist ihnen gelungen.

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