Nordeifel: Sparkassenpokal: Nur Rohren übersteht die zweite Runde

Nordeifel: Sparkassenpokal: Nur Rohren übersteht die zweite Runde

Als einzige Eifelmannschaft hat C-Ligist Bergwacht Rohren die zweite Runde des Sparkassenpokals überstanden. Für die restlichen sechs Teams aus der Nordeifel kam in der zweiten Runde das Aus. C-Ligist SV Einruhr/Erkensruhr kassierte eine deutliche 1:5 Niederlage gegen A-Ligaaufsteiger Fortuna Beggendorf.

Ähnlich deutlich, mit 1:4, verlor auch B-Ligist TV Höfen beim Ligakonkurrenten aus der B3, Eintracht Warden. Nach dem 4:1 Erfolg in der ersten Runde gegen den BC Kohlscheid war der zweite Kohlscheider Verein für den SV Kalterherberg eine Nummer zu groß. Gegen den SV Kohlscheid kassierten die Kalterherbergre eine 0:4 Niederlage.

Besser als erwartet

Besser als erwartet zog der neue C-Ligist SG Kesternich/Rurberg sich bei der knappen 1:2 Niederlage gegen den A-Ligisten Eintracht Kornelimünster aus der Affäre. Der Pokalsieger des vergangenen Jahres, Hertha Walheim II, ließ sich auch vom TuS Mützenich nicht aufhalten.

„Wir haben uns zwar gut verkauft, aber verdient verloren, gegen einen Gegner, der einen technisch guten Fußball spielt und über einige ganz hervorragende Einzelspieler verfügt”, erklärte Mützenichs Trainer Herbert Schillings nach der 3:4 Heimniederlage. Die Führung der Gäste konnte Peter Heinrichs noch vor der Pause egalisieren, jedoch nahmen die Walheimer dennoch eine 2:1 Führung mit in die Kabinen. Per Kopfball erzielte Nico Thomas den erneuten Ausgleich. Nach einer Stunde sorgten die Reservisten des Landesligisten mit einem Doppelschlag eine Vorentscheidung. Erst kurz vor Spielende verkürzte Dominik Weishaupt auf 3:4.

Das attraktivste Los der zweiten Runde hatte aber der TV Konzen gezogen. Am Konzener Sportpark war am Landesligist Rhenania Richterich zu Gast. Der gewann zwar 5:1. Das deutliche Ergebnis entsprach nicht dem Spielverlauf, denn die Konzener waren über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner. Nach einer Viertelstunde verhinderte Andreas Bücker kurz vor der Torlinie mit einem Reflex die Führung der Gäste. Der Konzener Abwehrspieler kassierte für das Handspiel die rote Karte, den fälligen Elfmeter verwandelten die Richtericher zur Führung.

Aber auch in der Unterzahl erarbeiteten die Konzener sich einige gute Möglichkeiten. „Wir haben uns selber um den Lohn gebracht”, wusste Co-Trainer Georg Bauer beim Seitenwechsel, dass bei besserer Chancenverwertung mehr möglich war. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte der Landesligist nach einem Abwehrfehler auf 2:0 und schloss eine gelungene Kombination mit dem 3:0 ab.

Mehr von Aachener Zeitung