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Monschau: Sorgenvoller Blick auf die Schwimmhalle

Monschau : Sorgenvoller Blick auf die Schwimmhalle

Das Monschauer Vennbad wird zusehends zu einer finanziellen Belastung für die Stadt Monschau.

Dies wurde am Randes der Sitzung des Sportausschusses der Stadt Monschau deutlich. Auslöser war ein Antrag der SPD-Fraktion, die einen Erhalt der Schwimmhalle als Kommunalbetrieb forderte. Auch sollte die Struktur der Eintrittspreise (Rabattlösungen für Stammbesucher) überprüft werden, um konkurrenzfähig zu bleiben und neue Gäste zu gewinnen.

Möglichen Wünschen nach einer Feiertags-Öffnung des Vennbades erteilt Hermann Mertens von der Stadt Monschau eine klare Absage. „Wegen zu hoher Personalkosten ist das kein Thema, selbst wenn zusätzliche Öffnungszeiten aus touristischer Sicht wünschenswert erscheinen.”

Mertens blickte sorgenvoll in die Zukunft, was die weitere Unterhaltung des Vennbades betrifft. 20 Jahre nach der umfangreichen Erneuerung komme in spätestens drei Jahren eine Welle von Sanierungskosten auf die Stadt zu.

Im Ausschuss sprach sich Franz Müller (CDU) auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden Belastungen dagegen aus, weitere Vergünstigungen bei den Eintrittspreisen vorzunehmen. Mit Blick auf die unabwendbare Sanierung in naher Zukunft meinte er: „Diese Kosten werden uns von den Sitzen reißen.”