Simmerath/Aachen: Simmerather Stromnetz: Verhandlungen mit RWE laufen

Simmerath/Aachen: Simmerather Stromnetz: Verhandlungen mit RWE laufen

Die Eifelgemeinde Simmerath hat die Konzession des Stromnetzes im Sommer an die STAWAG vergeben. Die tatsächliche Übernahme des Netzbetriebes durch die STAWAG vom bisherigen Konzessionär RWE wird voraussichtlich Ende 2013 stattfinden. Bis dahin bleibt für alle Netzfragen weiterhin noch RWE zuständig.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns: „Für die Bürger bleibt bis Ende 2013 noch alles beim Alten: Für Fragen des Netzanschlusses, bei Störungen im Netzbetrieb, aber auch für die Vergütung von eingespeistem Strom etwa aus Photovoltaikanlagen ist bis zum Netzübergang weiter RWE zuständig. Wann genau der Übergang stattfindet, werden wir rechtzeitig bekanntgeben.“

Bevor das Netz tatsächlich vom bisherigen Netzbetreiber auf die STAWAG übergehen kann, sind noch einige Fragen zu klären: von der technischen Entflechtung, dem Netzkaufpreis bis hin zum Austausch der Zählerdaten. Da im Anschluss an diese Verhandlungen auch noch einige netztechnische Baumaßnahmen zur Entflechtung der Netze durchgeführt werden müssen, wird der tatsächliche Übergang des Netzbetriebs voraussichtlich erst Ende 2013 stattfinden. „Die STAWAG steht in intensiven Verhandlungen mit RWE, wir drängen auf eine Netzübernahme allerspätestens zum Jahreswechsel 2013/2014“, so Stefan Ohmen, Geschäftsführer der STAWAG Netz GmbH.

Bereits zum 1. Januar 2013 hat die STAWAG in Simmerath Räumlichkeiten für eine Betriebsstätte angemietet. An der Anschrift In den Bremen 21 können sich die Bürger und Bürgerinnen hier zukünftig an mindestens zwei Tagen der Woche umfassend zu allen Fragen des Netzanschlusses und des Anschlusses von dezentralen Erzeugungsanlagen beraten lassen. Von dort starten nach dem Netzübergang dann auch die Einsatztrupps zur Instandhaltung und Entstörung des Simmerather Stromnetzes. Außerdem ist geplant, vor dem Gebäude eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge zu errichten.

(red)
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