Wallfahrt Kevelaer-Bruderschaft Simmerath fährt zum Niederrhein

Jahrhunderte alte Tradition pflegen : Kevelaer-Bruderschaft fährt zum Marien-Gnadenort am Niederrhein

Die Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath lädt ein zur Teilnahme an der Marien-Buswallfahrt zum Marien-Gnadenort Kevelaer am Niederrhein. Die eintägige Buswallfahrt der GdG Simmerath unter der geistlichen Leitung von Pastor Michael Stoffels ist für Sonntag, 11. August, geplant.

Innerhalb der Anmeldefrist, die bis Freitag, 2. August, geht, können sich alle Interessierten im Pfarramt Simmerath, Hauptstraße 49, telefonisch unter 02473/1257 oder bei Frau Cremer in Schmidt unter 02474/1479 anmelden.

Drei Busse stehen bereit

Der Fahrpreis beträgt 17 Euro und wird bei der Anmeldung entrichtet. Alle Kinder können kostenlos mitfahren. Die Bruderschaft hofft bei drei bestellten Bussen auf starke Beteiligung, auch von der Schützenbruderschaft St. Hubertus Roetgen, zumal einige Ehrungen durch die Wallfahrtsleitung Kevelaer für langjährige Pilger vorgesehen sind.

Fahrradgruppe startet früher

Im Wallfahrtsprogramm ist aufgelistet: Die Abfahrten der Busse  ist für 6.40 Uhr ab Schmidt und Steckenborn geplant, um 6.50 Uhr ab Kesternich und Strauch, 7 Uhr ab Kirche Simmerath, 7.10 Uhr ab Alte Schule Paustenbach, 7.15 Uhr ab Lammersdorf, 7.25 Uhr ab Roetgen. Um 9.45 Uhr beginnt die Pilgermesse in Kevelaer mit den befreundeten Pilgern aus Coesfeld-Lette, 14 Uhr Kreuzweg, 16.30 Uhr Schlussandacht mit Schluss-Segen in der Kerzenkapelle, circa 19 Uhr Ankunft in Simmerath ohne Segen.

Eine 15-köpfige Fahrradgruppe der Hansa-Blasmusik wird bereits am Freitag, 9. August, gen  Kevelaer starten, um die Prozession am folgenden Sonntag traditionsgemäß musikalisch zu begleiten.

Da in den letzten Jahren eine größere Anzahl von „altgedienten“ Traditionspilgern nicht mehr mitreisen konnte, würde sich der Vorstand der Kevelaer-Bruderschaft über nachrückende jugendliche Pilger freuen, zum Beispiel aus den Reihen der diesjährigen Firmlinge oder Kommunionkinder mit ihren Eltern. „Die mehr als 200 Jahre alte Tradition sollte in unserer turbulenten Welt erhalten bleiben“, so Erwin Finken von der Bruderschaft.

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