Sternsinger-Mobil in Lammersdorf

Sternsinger-Mobil in Lammersdorf : „Kinder für Probleme auf der Welt sensibilisieren“.

Die Grillhütte Auf der Ley stand am Freitag im Fokus: Das Sternsinger-Mobil befindet sich auf seiner aktuellen Deutschland-Tour, machte auch in Lammersdorf Station.

Das Ziel ist klar: Kinder und Jugendliche sollen über die Arbeit des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und Themen der „Einen Welt“ Informationen bekommen.

Im Vordergrund stehen bei dieser Aktion im Jubiläumsjahr der UN-Kinderrechtskonvention vor allem die Rechte von Kindern weltweit. Verständlich, dass der aufklappbare Transporter für Begeisterung sorgte, besonders bei der Einladung, das Gefährt gezielt unter die Lupe nehmen zu dürfen. Von dem Angebot machten rund 50 Pfadfinder der DPSG Lammersdorf, Stamm Maximilian Kolbe, um Wölflingsführer Stefan Pietsch, aufgeteilt in zwei Gruppen, zwischen sieben und 13 Jahren, regen Gebrauch.

Das Interesse war groß, die beiden Mitarbeiterinnen Susanne Zander und Britta Bauer wurden mit Fragen zuhauf konfrontiert. Leonie Willicks (Tourbegleitung Sternsinger-Mobil) hatte zuvor bereits bestätigt, dass die Lammersdorfer Pfadfinder seit Jahrzehnten an der jährlichen Sterningeraktion teilnehmen. „Uns ist es wichtig, die Kinder tatsächlich darauf vorzubereiten und für die Problemlagen anderer Kinder auf der Welt zu sensibilisieren“, war zu hören. So schaffe man es dann auch stets, dass, wie in diesem Jahr in Lammersdorf, fast 50 Kids für solch eine wichtige Aktion zu begeistern seien.

Auf die Mädchen und Jungen warteten abwechslungsreiche Spiel- und Mitmachangebote, die von pädagogisch geschultem Personal begleitet wurden. Britta Bauer und Susanne Zander verstanden es, die Lammersdorfer Kids zu begeistern und auch „spielend“ zu informieren. Ein Beispiel war die anschauliche Erklärung, wo das Kindermissionswerk überall auf der Welt Hilfe angedeihen lasse. An der großen magnetischen Weltkarte hingen Porträts von Kindern aus dem Südsudan, aus Haiti, Tansania, Rumänien und Peru. Auf den Rückseiten der Fotos machten Geschichten den Kindern begreifbar und erlebbar.

„Wir wollen ihnen das Projekt des Jahres vorstellen“, so Britta Bauer und ebenso die Ausrüstung der Sternsinger sei dabei. Aber auch, wo die Spendengelder hin fließen, soll an diesem Nachmittag erwähnt werden. Susanne Zander verstand es ausgezeichnet, die Kinder zu begeistern, so mit dem Stationslauf, der Einblick in das Leben von Kindern aus Sternsinger-Projekten gab und mit einem Rätselspaß, der die Kinderrechte und das Sternsingen vermittelte.

Mit einem kleinen Schlüssel öffnete sie große Türen. Nicht genug, Begeisterung auf der ganzen Linie beim Weltpuzzle, bei den Spielen und den Mitmachangeboten, der Bücherkiste und der Malecke. Zudem gab es reichlich Informations-Material zum Mitnehmen. Es gibt drei Top-Gründe, Sternsinger zu werden: 1. Sternsinger bringen Segen, 2. Sternsinger verändern die Welt, 3. Sternsingen macht Spaß.

Weitere Informationen zur Sternsinger-Aktion unter: www.sternsinger.de

(der)
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