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Simmerather Hilfsorganisationen und Sportler ausgezeichnet

Ehrenamtstag der Gemeinde Simmerath : Hilfsorganisationen und Sportler ausgezeichnet

Beim Tag des Ehrenamts der Gemeinde Simmerath in Rurberg (wir berichteten) wurden Personen, die besondere einzelne Leistungen vollbracht hatten, gewürdigt.

Anik Rodrigo, Koch im Restaurant Senfmühle in Monschau, vertrat mit vier anderen Köchen die deutschen Farben bei den Kochweltmeisterschaften in Luxemburg und gewann dort die Bronzemedaille. Der kredenzte Hauptgang war: Braten vom Eifeler Rind.

Horst Nießen, Turner der Hansa, erreichte zwei erste Plätze bei den Seniorenmeisterschaften des Rheinischen Turnerbundes und beim NRW-Wettkampf in Pflicht und Kür. Dazu errang er in Riga den dritten Platz bei den „International Gymnastics“.

Julian Jakobs und Erik Hofmann aus Kesternich, Schüler des Clara-Fey-Gymnasiums Schleiden, kamen mit dem Thema „Gülle-Pellets – Energieträger der Zukunft?!“ auf den zweiten Platz beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ und erhielten zudem den Sonderpreis für erneuerbare Energien.

Hervorragende sportliche Leistungen einzelner Personen und Gruppen wurden auch gewürdigt. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rebecca Abel, Turnerin der Hansa, trat bei den Seniorenmeisterschaften von NRW im Geräteturnen ganz oben auf das Treppchen und errang in der Auswahlmannschaft des Rheinischen Turnerbundes beim Bundespokal den dritten Platz.

Nicolas Nießen aus Eicherscheid ist Europameister. Bei der 21. europäischen Meisterschaft im Seifenkistenfahren sicherte er sich den Titel in der Klasse „Elite XL“.

Die Formation „Rebellution F“ der Tanzwerkstatt Simmerath hatte bei westdeutschen Meisterschaften der DTHO (“„Deutsche Tanzlehrer & HipHop-Tanzlehrer Organisation“) den ersten Platz geholt, und die Formation „Ultimate Collection“ stand bei derselben Veranstaltung in der Kategorie „Show Crew“ ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die „Formation 4 N´Joy“ erreichte den zweiten Platz in der Kategorie „Kleingruppe Ü30“, die Formation „Ü30 Duo“ errang Platz eins bei der Westdeutschen Meisterschaft der „StreetDanceFactory“ in der Altersklasse Ü30.

Auch beim Tanzclub Dash aus Monschau waren viele Simmerather erfolgreich. Die Formation „Eigenwerk“ kam auf den ersten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft des IVM (Institut für Veranstaltungsmarketing & Kommunikation GmbH). Auf den zweiten Platz schaffte es die Formation „Mini Kids“ bei den „European Masters IVM“. Die Dash-Formation „Made to Move“ belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Juniors 1“ in der Bundesliga des IVM, und die Formation „Better your best“ errang den ersten Platz bei den „Adults“ in der Bundesliga des IVM.

Preis des Bürgermeisters

Zur Verleihung des Bürgermeisterpreises fanden sich auf der Bühne im Antoniushof rund 50 Personen auf der Bühne ein, die Tag für Tag „im Dienst für Leib und Leben von uns allen stehen“, so Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Gemeint waren die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr aus Simmerath, der Ortsverband des Technischen Hilfswerks, der Ortsverein Monschau des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser Hilfsdienst Monschauer Land und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Bezirk Aachen.

Hermanns hib hervor, dass die Hilfsorganisationen hervorragend zusammenarbeiten, was landesweit als Vorbild gelte. Besonders eng sei die Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW. „Darauf können alle, die hier stehen, und die weiteren Mitglieder ihrer Teams sehr stolz sein. Den Männern und Frauen ist es zu verdanken, dass wir uns alle sicher fühlen können“, so der Bürgermeister.

Hermanns erinnerte daran, dass sich die Helfer bei ihren Einsätzen häufig in Gefahr begeben müssen, und seelische Belastungen aushalten müssen . „Ich glaube kaum, dass sich einer von uns vorstellen kann, was es heißt, an einen Unfallort zu kommen und nicht nur Schwerverletzte anzutreffen, sondern Tote mit abgetrennten Gliedmaßen.“ Belastend komme bei Einsätzen im Gemeindegebiet oft hinzu, dass man auf Bekannte oder Freunde treffen kann, die beispielsweise bei einem Unfall verletzt werden. Hermanns: „Diese Männer und Frauen stehen rund um die Uhr im Einsatz. Das verdient unseren größten Respekt und unseren größten Dank.“

Ein Dank ging auch an die Arbeitgeber, die insbesondere die Feuerwehr- und THW-Mitglieder bei Einsätzen von der Arbeit freistellen. Bei der Übergabe der Urkunden an die Verantwortlichen der Organisationen gab es kräftigen Applaus.

(ho)