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Simmerath investiert 436.000 Euro in Gebäudesanierungen

Von der Schule bis zur Flüchtlingsunterkunft : Simmerath investiert 436.000 Euro in Gebäudesanierungen

Viele Gebäude befinden sich im Bestand der Gemeinde Simmerath. Im kommenden Jahr werden einige von ihnen für über 436.000 Euro saniert. Der tatsächliche Bedarf ist mit 2,2 Millionen Euro aber noch deutlich höher.

Die Pflege und Investition am eigenen Heim ist für Hausbesitzer eine allgemein bekannte Notwendigkeit, die sich für die Kommunen auch bei den sogenannten gemeindlichen Gebäuden ergibt. Die Anzahl der Immobilien, die hier in Schuss gehalten werden müssen, ist natürlich wesentlich größer.

Im Gebäudebestand der Gemeinde Simmerath ist von der Wegekapelle bis hin über zahlreiche Schulen, Kindergärten, Feuerwehrgerätehäuser und Leichenhallen alles im Bestand, was eine funktionierende Kommune benötigt. In der jüngsten Sitzung des Struktur- und Hochbauausschusses beschäftigte man sich nun erneut mit dem Handlungs- und Investitionsbedarf an den Gemeindeimmobilien, wozu die Verwaltung in akribischer Arbeit eine „dicke" Vorlage erstellt hatte.

Dabei sind allein im kommenden Jahr über 436.000 Euro in Gemeindegebäude zu stecken, wobei allein Investitionen von 74.000 Euro für die Förderschule Eicherscheid und 84.000 Euro für das Gemeinschaftshaus Eicherscheid zu Buche schlagen. Mit 6700 Euro fällt da der sogenannte Unterhaltungsrückstau bei den elf Leichenhallen der Gemeinde bescheiden aus. Unabhängig davon fallen noch die anstehenden Arbeiten an den gemeindlichen Schulen im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020" und nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz an.

Dickster Brocken im umfangreichen Bericht der Gemeindeverwaltung zum Unterhaltsrückstau ist nach wie vor die Flüchtlingsunterkunft Langschoss. Hier sollen mittelfristig (2021 bis 2022) insgesamt 423.000 Euro investiert werden.