„Schützen-Adel“ steht beim Schützenfest im Mittelpunkt

Rurberg feiert zwei tolle Tage : „Schützen-Adel“ steht beim Schützenfest im Mittelpunkt

Besser konnten die Bedingungen für das Schützenfest in Rurberg nicht sein. Petrus war der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft an beiden Tagen gut gesonnen, das umfangreiche Programm der Schützentage ging problemlos und erfolgreich über die Bühne.

Im Mittelpunkt des Spektakels am Rursee standen die zuvor bereits ermittelten amtierenden Majestäten König Bernd Hilger mit Königin Jacqueline, Schülerprinzessin Cheyenne Wenzel und Jungschützenprinzessin Pia Kohnen.

So am Samstag zum Festauftakt, als die Glocken der Pfarrkirche St. Barbara das Schützenfest einläuteten und zu einem gemeinsamen Kirchgang einluden. Die Messfeier zelebrierte Präses Michael Stoffels, der in seiner Predigt auch auf die Schützen einging, bei denen Gemeinschaft gepflegte werde. Im Anschluss gab es den feierlichen Auszug der Majestäten unter den Klängen des Präsentiermarsches, dargeboten von der Musikkapelle Rurseeklänge Woffelsbach und dem„Tambourkorps Eifelgold Herhan, mit Aufstellung zum großen Vorbeimarsch.

Zahlreiche Ortsvereine und Gäste hatten sich auf dem Kirchplatz eingefunden, um einem Platzkonzertes beizuwohnen und den Schützen die Ehre zu erweisen. Dieses farbenfrohe Schauspiel an der Kirche war ein erster Höhepunkt des Festes. Freude herrschte bei Brudermeister Edwin Lutterbach über die positive Resonanz und die vielen Ehrengäste, darunter Rurbergs Ortsvorsteher Sander Lutterbach, der Woffelsbacher Ortsvorsteher Gerhard Schmitz, die Freiwilligen Feuerwehren Rurberg und Woffelsbach, die 1. KV „Kiescheflitscher“ sowie die SG Linde 77. Lutterbach führte Regie über seinen „Schützen-Adel“, der im Festzug bejubelt wurde. Den zahlreichen Besuchern gefiel das Schützenspektakel, dafür gab es reichlich Beifall.

Dann bewegte sich der Festzug in Richtung über die Dorfstraße bis hin zur Königsresidenz am Schützenheim, wo König Bernd, der nach 20-jähriger Mitgliedschaft zum ersten Male den Titel erringen konnte, zu einem Umtrunk eingeladen hatte. Auch hier dominierte das Schützengrün, die große Schützenfamilie ließ es sich gut gehen.

Und noch einmal formierten sich die Schützen zu einem neuerlichen Festzug, diesmal mit Ziel Richtung Badesee, wo ab 20 Uhr im Festsaal Antoniushof unter der großer Anteilnahme zahlreicher Gäste der Königsball stieg, getreu dem Motto „Schwoof im Antoniushof.“ DJ „On The Rocks“ sorgte mit flotten Hits für den nötigen musikalischen Schwung, da hielt es nur wenige auf den Stühlen, denn trotz der großen Hitze war Tanzen „in.“ Es soll spät geworden sein.

Tag zwei des Schützenfestes ging am Sonntag über die Bühne. Auf der Außenanlage am alten Schulgarten kamen die Gewehre zum Einsatz, denn das Königspreisschießen ermunterte die Gäste zum Mitmachen. Nicht minder groß war die Beteiligung beim Preisvogelschießen für Jedermann. Mit dem festmontierten Gewehr musste Treffsicherheit an den Tag gelegt werden, um am Ende den Sieg um den Königspreis erringen zu können. Caféteria und Grill sorgten für das leibliche Wohl der Gäste.

(der)
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