NRW-Meisterschaften im Gespannfahren in Eicherscheid

NRW-Meisterschaften im Gespannfahren : Ein tolles Turnier in Eicherscheid auf die Beine gestellt

Nach vier Jahren war es wieder soweit. Der Reit- und Fahrverein Eicherscheid richtete erneut die NRW-Meisterschaften im Gespannfahren aus. Dies erfreute die Mitglieder und Verantwortlichen sehr, doch es bedeutete auch viel Arbeit für die zahlreichen freiwilligen Helfer.

Am Freitag sollte das Turnier beginnen, also mussten alle schon einige Tage vorher mit anpacken. Über drei Tage sollten dann in drei Disziplinen die besten Fahrer aus dem Land ermittelt werden. Dabei wurde zwischen Ein-, Zwei- und Vierspännern und jeweils zwischen Ponys und Pferden unterschieden. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland reisten schon in der Woche davor mit großen Wohnmobilen und Pferdetransportern an und konnten sich und ihre tierischen Begleiter auf den Wiesen rund um das Reitgelände niederlassen.

Es konnten sogar mobile Ställe gemietet und Essen für jeden Tag bestellt werden. Auch für das leibliche Wohl der Eicherscheider reit- und fahrsportbegeisterten Zuschauer war gesorgt. Schon am ersten Tag versammelten sich schon zahlreiche Besucher, um bei gutem Wetter das Dressurfahren zu beobachten.

In diesem Wettkampf ging es darum, eine bestimmte Abfolge von Gangarten und Hufschlagfiguren zu absolvieren, die daraufhin von den Richtern bewertet wurde. Dabei konnten die Zuschauer die ganze Zeit auf den professionellen Kommentar von Turniersprecher Markus Claßen vertrauen, der die Zeiten und Punkte der Fahrer sowie verschiedene Hintergrundinformationen parat hatte.

Am Samstag ging es dann mit der wohl spannendsten Disziplin im Gespannfahren, dem Geländefahren, weiter. In kürzester Zeit und mit den wenigsten Fehlerpunkten musste durch einen Parcours mit sechs unterschiedlichen Hindernissen gefahren werden. Dabei ging es über Stock und Stein und um allerlei Holzstämme herum. Nach dem Wettkampf konnten die Teilnehmer am Abend bei der „Kölschen Nacht“ mit Musik und Tanz in der Reithalle den anstrengenden Turniertag ausklingen lassen.

Der Sonntag brachte zunächst den dritten und letzten Wettkampf, das Hindernisfahren, und im Nachmittag die Gesamtwertung. Beim Hindernisfahren ging es darum, möglichst schnell durch Hütchentore zu fahren und dabei keine Bälle von den Hütchen zu stoßen.

Am Nachmittag fand die Siegerehrung der NRW-Meister in der Gesamtwertung statt. Es fing im Laufe des Tages immer mehr an zu regnen, und als Markus Claßen zur Siegerehrung aufrief, schüttete es wie aus Eimern. Schließlich bedankten sich der Schirmherr Herr Laufs und Alexander Siebertz von der Sparkasse Eicherscheid bei den Organisatoren und der Turnierleitung für die tolle Veranstaltung, genauso, wie die Vertreter der Landesverbände Rheinland und Westfalen. Außerdem bedankte sich der Veranstalter Hans-Willi Schophoven bei allen Sponsoren und den freiwilligen Helfern, die dieses Turnier möglich gemacht haben.

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