Königsschießen beim Schützenfest in Rurberg

St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft : Königsschießen beim Schützenfest in Rurberg

Wenn in Rurberg das Königsschießen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft ansteht, scheint offensichtlich traditionell die Sonne, wie man am Fronleichnamstag erneut feststellen konnte.

Mit der Sonne um die Wette strahlte an diesem Tag auf jeden Fall voller Stolz Cheyenne Wenzel. Dazu hatte sympathisch-kesse junge Dame auch allen Grund, da sie sich treffsicher mit dem 56. Schuss auf dem Gelände der „Alten Schule“ nicht nur zur Freude von Brudermeister Edwin Lutterbach zur Schülerprinzessin kürte.

Begonnen hatte die Festivität der St.-Sebastianus-Schützenbrüder am frühen Morgen mit der Teilnahme am Pontifikalamt am Antoniushof mit der anschließenden Fronleichnamsprozession. Nachdem man sich zur Mittagszeit an der alten Schule mit Speisen und Getränken gestärkt hatte, öffneten die Schießmeister Cora Langheld und Florian Harth den Schießstand. Dort traten dann zwölf ehemalige Majestäten zum Wettstreit um den Titel des diesjährigen Ehrenkönigs an. Dabei setzte sich am Ende mit dem 35. Schuss Wilfried Stollenwerk als neuer Ehrenkönig durch.

Als überaus zielsicher erwies sich danach auch Pia Kohnen, die sich mit dem 54. Schuss zur Jungschützenprinzessin kürte. Mit Pia Kohnen und Cheyenne Wenzel standen somit bei der Schützenjugend die Nachfolger der Prinzen Leon Breuer und Andreas Hesse fest. Hiernach wurde es spannend. Nachdem der amtierende König Adrian Sanchez mit dem Ehrenschuss auf den Holzvogel den Kampf um die Königswürde eröffnet hatte, kristallisierten sich langsam die Kandidaten für den begehrten Titel heraus. Mit dem 63. Schuss fiel schließlich die Entscheidung. Der neue Schützenkönig der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft wurde zur allgemeinen Freude Bernd Hilger. Im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit der neuen Majestät erklärte Ortsvorsteher Sander Lutterbach spontan: „Da werden wir wohl man eine Bootsfahrt zur Urftmauer machen müssen.“

Bei der Preisverteilung der Schießwettbewerbe der Ortsvereine belegten die RSV-Fußballer den ersten Platz vor dem RSV-Motorsport und den Offroad- und Country-Freunden.

(ani)
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