Katastrophenschutz: Ukrainische Delegation in Simmerath

Besuch in Simmerath : Ukrainer bilden sich im Katastrophenschutz weiter

Eine Delegation mit 15 Vertretern aus dem Bereich des Zivilschutzes der Ukraine hat jetzt das Amt für Rettungswesen und Katastrophenschutz der Städteregion in Simmerath besucht.

Der Besuch war Bestandteil eines vom Auswärtigen Amt geförderten Projektes, das ukrainische Ausbilder befähigen soll, mit Krisenstäben zu üben. Begleitet wurde die Gruppe von der Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Gruppe setzte sich aus Projekt- und Abteilungsleitern des staatlichen Zivilschutzes Kiew sowie Dozenten der Universitäten und Regionen, die künftig Katastrophenschutzübungen machen sollen, zusammen.

Die Leiterin des Amtes für Rettungswesen und Katastrophenschutz, Marlis Cremer, stellte vor, wie das Krisenmanagement in der Städteregion Aachen aufgestellt ist. Dabei ging sie auch auf die Notfallschutzplanung „Kerntechnische Anlagen“ ein, die die Städteregion wegen der Bedrohungslage durch die Kernreaktoren im belgischen Tihange erstellt hat.

Kreisbrandmeister Thomas Sprank stellte den Stabsraum für die Einsatzleitung vor. Zudem ging er auf die Vorgehensweise bei Großeinsatzlagen und Katastrophen ein und beantwortete Fragen der Teilnehmer.