IHK wünscht sich bessere Mobilität für die Eifel

Herbstsitzung bei der Schwartz GmbH in Simmerath : IHK wünscht sich bessere Mobilität für die Eifel

Die Mitgliedsunternehmen des Regionalausschusses für die Eifel der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen machen sich dafür stark, die Mobilitätsangebote für den ländlichen Raum zu verbessern.

Das ist das Ergebnis ihrer Herbstsitzung bei der Schwartz GmbH in Simmerath. „Um auch künftig junge Menschen als Mitarbeiter für unsere Unternehmen zu gewinnen, müssen wir die Infrastruktur und das ÖPNV-Angebot optimieren, aber auch ganz neue Mobilitätskonzepte denken“, sagt Stefan Hillers, Geschäftsführer der Theo Hillers GmbH aus Kall und Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Eifel.

Besonders junge Menschen – die Mitarbeiter von morgen – hätten ein anderes Mobilitätsverhalten: Sie wünschten sich verstärkt Carsharing-Modelle und vernetzte Mobilitätsangebote. „Diese Generation können wir mit attraktiven ÖPNV-Angeboten, einem Ausbau von Park & Ride-Stationen oder mit digitalen Plattformen, über die sich Fahrgemeinschaften organisieren lassen, in der Eifel halten oder für die Region gewinnen“, so Hillers.

Lösungsansätze diskutierten die Mitglieder des IHK-Ausschusses mit Dr. Michael Minis, Geschäftsführer der Digital Mobility Solutions GmbH aus Aachen. Dabei wurde deutlich, dass die Eifel bei der Nutzung von Carsharing-Angeboten noch Nachholbedarf hat.