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Vereinsleben: Heimat-Echo Steckenborn wertet Vereinsheim auf

Vereinsleben : Heimat-Echo Steckenborn wertet Vereinsheim auf

Der Musikverein Heimat-Echo Steckenborn wertet mit einem Anbau sein Vereinsheim auf. Es geht um „Musik und ein gutes Miteinander“.

Die Aktiven des Steckenborner Musikvereins Heimat-Echo können nicht nur musizieren, sondern auch agieren. Schon häufiger hat der Verein in der Vergangenheit tatkräftig bewiesen, dass er mit Leidenschaft und Entschlossenheit anstehende Projekte verwirklicht. Der Proberaum mit Vereinsheim für die rund 35 Aktiven im Keller der Grundschule Steckenborn ist längst ein Vorzeigeobjekt, aber damit sind die Bauvorhaben des insgesamt über 300 Mitglieder zählenden Vereins noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen der von Heimat-Echo ausgerichteten Simmerather Musiktage am vergangenen Wochenende wurde jetzt der Anbau am Vereinsheim eingeweiht.

Was wie ein unspektakuläres Bauvorhaben klingt, stellt sich bei näherer Betrachtung als multifunktionaler Raum in hochwertiger Bauausführung dar, der eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten bietet. Die wichtigste Funktion des Anbaus, in den sogar ein eigenes Kühlhaus integriert ist, besteht aber darin, für den Verein einen zentralen Lagerraum zu schaffen, der die Logistik bei den Vereinsaktivitäten erleichtert. Im Zuge der Schaffung des rund 100 Quadratmeter großen Anbaus wurden im Zwischentrakt zum Vereinsheim auf 35 Quadratmetern Fläche auch behindertengerechte Sanitäreinrichtungen geschaffen.

Ostern 2022 wurde mit den Erdarbeiten für den Anbau begonnen, ehe nach rund 3500 geleisteten Arbeitsstunden die beiden Projekte komplett von den Aktivposten des Vereins nach einem halben Jahr fertiggestellt wurden. Heimat-Echo-Vorsitzender Christoph Lennarz betont, dass das Bauvorhaben ohne jeden Zuschuss komplett über Eigenleistung finanziert wurde. Es erfülle ihn mit Stolz, „dass hinter diesem Projekt eine ganze Mannschaft steht“.

Zuvor hatte Pastor Michael Stoffels den Anbau im Anschluss an einen Gottesdienst auf dem Schulgelände eingesegnet. Er wünschte sich, dass in den neuen Räumlichkeiten „die Musik und ein gutes Miteinander“ gepflegt würden.

Diesem Wunsch schloss sich auch Simmeraths Bürgermeister Bernd Goffart an, der dem Musikverein bescheinigte, „eine große Leistung vollbracht zu haben und Gemeinschaft zu leben“. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an den kürzlich verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden des Musikvereins Heimat-Echo, Friedhelm Lennarz, der viele Projekte auf den Weg gebracht habe, aber dabei stets auch die Zukunft im Blick gehabt habe. Goffart würdigte dessen Wirken mit den Worten: „Er war ein Macher.“