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Feststellung des Wasserverbandes: Am Rursee viel Müll nicht ordentlich weggeworfen

Feststellung des Wasserverbandes : Am Rursee viel Müll nicht ordentlich weggeworfen

Ein erhöhtes Aufkommen von Müll und Abfällen aller Art verzeichnet der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) insbesondere an den Wegen entlang der Rurstalsperre in Schwammenauel.

Die Zunahme der illegalen Ablagerungen erklärt der WVER damit, dass zunehmend mehr Menschen aus dem Umland die Eifelseen für Naherholungszwecke (wieder-)entdecken, zumal die Reisemöglichkeiten ins Ausland zurzeit noch eingeschränkt sind.

Entsorgter Unrat finde sich, so der WVER, entlang der Wege, in den Uferböschungen, aber auch immer wieder an den vorhandenen Mülleimern. Dort werde der Abfall einfach in der Annahme danebengestellt, dass sich hoffentlich irgendjemand um dessen Entsorgung kümmert. Dabei seidas wilde Ablagern von Müll aus gutem Grund überall verboten. Zum einen werde die Natur verschmutzt und für andere Nutzer verschandelt, zum anderen können Abfälle auch in den See gelangen, wodurch sich die Wasserqualität verschlechtert.

Unrat am Rursee rund um Schwammenauel. Deutlich mehr Besucher hinterlassen deutlich mehr Müll, meldet der WVER. Foto: MHA/Wasserverband Eifel-Rur

Das Einsammeln und Entsorgen des Mülls verursache zudem zusätzliche Kosten, die über die Ausgaben für den Talsperrenbetrieb der Allgemeinheit in Rechnung gestellt werden. Diese treffen damit auch diejenigen, die sich ordnungsgemäß verhalten. Der Wasserverband fordert deswegen alle Erholungsuchenden dringend auf, Abfälle nur in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu entsorgen oder besser wieder mitzunehmen, um sie dann zuhause mit dem Hausmüll zu entsorgen. Das wilde Ablagern könne zudem auch Anzeigen und Bußgelder nach sich ziehen.