Sieg in Würselen: TuS Lammersdorf muss sich zuhause geschlagen geben

Nachholspiele und Vorschau der Kreisliga A : Matchplan des TV Konzen geht auf

Die Aachener A-Ligisten TuS Lammersdorf und TV Konzen und der TuS Schmidt in der Dürener A-Liga waren am Donnerstagabend in Nachholspielen gefordert.

Mit einem 3:1 feierte der TV Konzen bei Rhenania Würselen/Euchen den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. „Es tat gut, endlich nochmal mit drei Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren“, war Konzens Trainer Stefan Carl erleichtert.

Der TVK erwischte bereits nach 120 Sekunden durch das Tor von Sascha Huppertz einen Auftakt nach Maß, wobei die Rhenania prompt mit dem Ausgleichstreffer (8.) reagierte und mehr Spielanteile aufwies. Der Matchplan der Konzener, auf Konter zu setzen, sollte sich jedoch bezahlt machen. So waren schnell vorgetragene Angriffe, die Niklas Jansen (15.) und Sascha Huppertz (71.) abschlossen, am Ende für die drei Punkte ausschlaggebend.

Am Sonntag ist der TV zu Hause gegen den VfR Forst gefordert. „Nach dem 3:5 im Hinspiel haben wir da noch eine Rechnung offen“, betont der Konzener Coach.

Jürgen Theissen, Trainer des TuS Lammersdorf, war mit dem 1:3 gegen Fortuna Weisweiler sehr enttäuscht: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel gefunden, standen häufig unter Druck und hatten in der Offensive keine Lösungen.“ Die Fortuna überrumpelte die Lammersdorfer mit zwei frühen Gegentoren. Thorsten Malik (17.) und Patrick Greven (27.) konnten Keeper Dennis Johnen überwinden. Auch in der zweiten Hälfte ließen die Weisweiler keinen Zweifel aufkommen. Nassim Mhamdi (67.) stellte auf 3:0, ehe dem TuS nur noch der Ehrentreffer durch Marc von Ameln (71.) gelang.

An diesem Spieltag unternimmt die Theissen-Elf gegen den SV Kohlscheid den nächsten Versuch, den ersten Heimsieg des neuen Jahres einzufahren.

Kreisliga A Düren

Auf eigenem Platz, dies stellt Stefan Nepomuck als Trainer von Alemannia Lendersdorf in den Vordergrund seiner Aussage mit Blick auf den TuS Schmidt, sollten die Punkte eingespielt werden. „Aber der TuS hat eine aufstrebende Tendenz, hat Lohn und Nörvenich/Hochkirchen geschlagen. Dies spricht für sich.“

Dennoch macht er sich Hoffnungen auf den Sieg. „Wir haben einen guten Kader, treffen auf einen guten Gegner, wir werden ein gutes Spiel machen.“ Dass dem so ist, dies wünscht sich auch Kalle Kiesant. „Meine Mannschaft zeigt sich von einer guten Seite. Dies wird sie auch in Lendersdorf tun, wir streben und hoffen auf einen Punkt.“

Spitzenreiter SV Kurdistan sieht sich am Sonntagnachmittag (14.15 Uhr) der SG Vossenack-Hürtgen gegenüber. Maik Wengorz, Trainer des Tabellenersten, möchte den kommenden Gast nicht anhand des Tabellenbildes bewerten. Zwar sei die SG in Anführungszeichen nur Fünfter. „Aber die stellen den viertbesten Sturm der Liga, haben nach vorne mit ihren 46 Treffern ihre Qualitäten.“

Als Manko sieht Wengorz aber die Abwehrreihe an. „Da wollen wir ansetzen, unsere Tore machen. Denn die drei Punkte sollen schon im eigenen Stadion bleiben. Auch wenn der Gast sehr kampfstark und körperlich robust auftritt.“ Was sein gegenüber Tim Krumpen anbelangt, sieht der keinen Druck bei seiner Elf. „Wir können nur überraschen, und dies versuchen wir.“

(ys)
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