Erkensruhr: „Seelen-Tankstelle für die Menschen”

Erkensruhr: „Seelen-Tankstelle für die Menschen”

Werbung für eine mögliche und erstrebenswerte Schiene zwischen dem Nationalpark Harz und der Nationalparkregion Eifel wurde am Wochenende in Nadolyns Wellness Hotel in Erkensruhr gemacht, wo ein interessanter Gast zu Besuch weilte.

Dr. Wolf-Eberhard Barth, Leitender Forstdirektor und Dezernatsleiter der Nationalparkverwaltung Harz, bot seine über 30-jährige Fachkenntnisse für das Großprojekt in der Eifel an.

Der Forstwissenschaftler hatte sich, als es im Harz um die Errichtung des Nationalparks ging, um die bundesweit ausgeschriebene Leitung beworben. Barth weiß, dass sich gerade beim Naturschutz einiges gewandelt hat.

Viele Leute, besonders die „Bedenkenträger”, hätten immer nur Gutes gewollt, doch man sei auch manchmal kräftig übers Ziel hinaus geschossen, erzählt er.

„Es ist unsere Aufgabe, den Menschen deutlich zu machen, dass die Natur geschützt werden muss. Natur ist eine Seelen-Tankstelle für alle Menschen.”

Barth lobte die Idee, in der Eifel einen Nationalpark errichten zu wollen: „Es muss uns einfach gelingen, die Menschen in die Philosophie der Natur mit einzubinden und sie davon zu überzeugen.” Die Natur habe eben eine besondere Wirkung auf die Psyche.

Eine enge Verbindung zwischen Harz und Eifel wäre außerordentlich zu begrüßen. Die Leiter der 13 Nationalparks in Deutschland, die sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, treffen sich regelmäßig, tauschen Erfahrungen aus und knüpfen neue Kontakte.

Ein Ergebnis ist die Ausstellung „Nationalpark für Menschen - Menschen für Nationalpark”, bei der 350 Kunsthandwerker mitmachen. Diese Ausstellung soll in Zukunft auch einmal in der Eifel zu sehen sein.

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