Imgenbroich: Sebastianusfest der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Imgenbroich

Imgenbroich : Sebastianusfest der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Imgenbroich

Dietmar Schmitz gehört seit fünf Jahrzehnten der Imgenbroicher Bruderschaft an. Aus diesem Grunde erfuhr er durch den Brudermeister Ralf Schmitz im Rahmen des Sebastianusfestes der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft im Bürgercasino eine Auszeichnung.

In Abwesenheit wurde für eine 25-jährige Zugehörigkeit zur Bruderschaft Annibale Marcon geehrt. Das Sebastianusfest der Bruderschaft begann mit einer von Pfarrer Friedrich Hack zelebrierten Messe. Die gut besuchte Messe in der Imgenbroicher Pfarrkirche St. Josef wurde musikalisch durch Vorträge des Konzener Kirchenchores St. Peter und Pankratius unter der Leitung von Helmut David umrahmt.

Die Schützen zogen im Anschluss mit dem Kirchenchor zum Bürgercasino, wo die beiden Vereine gemeinsam frühstückten. Brudermeister Ralf Schmitz hieß Schützenkönig Jan I. (Fassbender) mit Königin Mira, die beiden Ehrenkommandanten Lothar Steffens und Günter Rohleder sowie den Ortskartellvorsitzenden Bruno Welter willkommen.

Weil Chorleiter Helmut David einen zeitgleichen Termin in der Monschauer Aukirche wahrnehmen musste, entfielen die vorgesehenen musikalischen Beiträge des Chores im Bürgercasino. Der Chor beschränkte sich auf die Darbietung eines kleinen Ständchens.

Heinz-Hermann Palm, der 1. Vorsitzende des Konzener Kirchenchores, versicherte jedoch, dass die Bruderschaft auch im nächsten Jahr beim Sebastianusfest mit dem Chor rechnen könne.

Zum Abschluss des offiziellen Teils des Sebastianusfestes zeichneten Ralf Schmitz und Schießmeister Franz Tings die Vereinsmeister aus dem zurückliegenden Geschäftsjahr aus. In der Damenklasse setzte sich Lisa Merkens mit 368 Ringen vor Helga Schreiber, die 357 Ringe vorweisen konnte, durch. Peter Franzen siegte in der Schützenklasse mit 394 Ringen.

Den vorderen Platz in der Altersklasse sicherte sich Ralf Schmitz mit 385 Ringen. Lothar Steffens (374 Ringe) siegte in der Seniorenklasse vor Robert Schreiber (371 Ringe). Den besten Schuss im Verlaufe der Vereinsmeisterschaft gab Ralf Schmitz mit einer Abweichung von einem 43 000stel Millimeter vom absoluten Zentrum der Scheibe ab. Zum vierten Mal in Folge errang Peter Franzen den Vereinsmeister-Wanderpokal der Klassensieger. Von 50 möglichen Ringen erreichte er auch die maximale Ringzahl.

Gut zwei Wochen vor dem Sebastianusfest hatte der Vorstand der Schützenbruderschaft zur Generalversammlung ins Schießheim eingeladen. Hierbei blieb lediglich durch den Rückzug von Helga Schreiber die Position des Zweiten Kassierers vakant.

(ame)