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Schwartz-Gruppe schließt Vertrag mit Yifeng

Simmerath : Maschinenbauer Schwartz schließt Vertrag mit chinesischem Konzern

In Anwesenheit des Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie sechs Abgeordneten verschiedener chinesischer Lokalregierungen wurde anlässlich eines Besuchs im Deutschen Bundestag in Berlin ein Rahmenvertrag zwischen der Schwartz-Gruppe aus Simmerath und dem chinesischen Automobilzulieferer Yifeng unterzeichnet.

Der Rahmenvertrag, den Alexander Wilden, Geschäftsführer und Inhaber der weltweit tätigen Schwartz-Gruppe mit Hauptsitz in Simmerath, und Huabiao Ye, Geschäftsführer und Inhaber des chinesischen Automobilzulieferers Yifeng, unterzeichneten, beläuft sich auf umgerechnet knapp 30 Millionen Euro für 22 Wärmebehandlungsanlagen für das Presshärten von Karosseriestrukturteilen.

Mit Hilfe der Wärmebehandlungsanlagen der Schwartz-Gruppe werden Karosserieteile für Pkw hergestellt, die die Sicherheit der Insassen bei einem Crash deutlich erhöhen und gleichzeitig durch ihr geringeres Gewicht den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge reduzieren.

Der chinesische Konzern Yifeng und die Schwartz-Gruppe arbeiten bereits seit über fünf Jahren sehr erfolgreich und eng zusammen. Insgesamt sechs Vertreter der lokalen chinesischen Regierungen waren nach Deutschland angereist und setzten damit ein Zeichen zur Stärkung der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Forschungsstaatssekretär Rachel konnte über intensive Kooperationen zwischen China und Deutschland in Wissenschaft und Forschung berichten. In Anwesenheit des Dürener Bundestagsabgeordneten fand auch die Unterschriftenzeremonie statt.

Rachel lobte die Kooperation der Unternehmen und betonte, dass er sich sehr freue, die Delegation im Bundestag begrüßen zu dürfen. „Das ist ein starkes Zeichen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung in der Aachener Region und zeigt, dass unsere Unternehmen weltweit sehr gut aufgestellt sind“, so Rachel. Nach der Zeremonie führte er die Gäste aus Wirtschaft und Regierung durch den Deutschen Bundestag.

Über die Schwartz-Gruppe

Schwartz entwickelt, konstruiert und fertigt innovative Wärmebehandlungsanlagen zum Presshärten, Härten, Glühen, Schmieden und Löten. Weltweit verfügt die Schwartz-Gruppe über 21.000 Quadratmeter Produktionsfläche an ihren sieben Standorten und beschäftigt insgesamt über 200 Mitarbeiter. Im Stammwerk Simmerath stehen etwa 4500 Quadratmeter Fläche für Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der Wärmebehandlungsanlagen zur Verfügung. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit an die 150 Mitarbeiter am Standort Simmerath.