Mützenich: Schmugglerfest im Ortskern gefeiert

Mützenich: Schmugglerfest im Ortskern gefeiert

Zum dritten Mal fand dieses Jahr das Schmugglerfest in Mützenich statt. Im Gegensatz zu den Jahren 2013 und 2015 luden die Veranstalter am Sonntag zum Heimatmuseum „Uraalt Scholl“ in der Dorfmitte ein. Angeboten wurde an verschiedenen Ständen unter anderem Honig, frisches Steinofenbrot und Monschauer Senf.

Alle Leckereien stammten aus der deutsch-belgischen Eifel. Zum späteren Zeitpunkt gab es noch eine Verlosung, bei der die Teilnehmer verschiedene Pakete gewinnen konnten, die mit regionalen Produkten gefüllt waren.

Auch das Museum war geöffnet und bot extra Führungen an. 1830 wurde in diesem Gebäude die erste Schule in Mützenich eröffnet. Das Fest fand zu Ehren der Schmuggler statt, die nach 1945 Ware über die deutsch-belgische Grenze brachten, um ihre Existenzen zu sichern.

Sowohl Mützenichs Ortsvorsteherin, Jacqueline Huppertz, als auch die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, drückten aus, wie schön es sei, dass die strengen Grenzen heute nicht mehr existieren und man gerne mit den Nachbarn aus Belgien zusammenarbeitet.

So waren auch zahlreiche Vertreter der Stadt Eupen und der Gemeinde Bütgenbach vor Ort. Besonders betonte Jacqueline Huppertz, dass dies sicher nicht das letzte Schmugglerfest in Mützenich gewesen sei.

(ina)
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