Kreisliga A Düren: Schmidt und Vossenack/Hürtgen unterliegen

Kreisliga A Düren : Schmidt und Vossenack/Hürtgen unterliegen

Dem Auftakt mit zwei Siegen folgte die Ernüchterung: Sowohl der TuS Schmidt als auch die SG Vossenack/Hürtgen mussten am 2. Spieltag der Kreisliga A Düren die erste Saisonniederlage einstecken.

TuS Schmidt – SG Nörvenich/Hochkirchen 1:2 (1:0): Reichlich Feuer war in der Begegnung zwischen dem TuS aus Schmidt und der SG Nörvenich/Hochkirchen (1:2). Die Gäste erspielten sich eine Vielzahl von guten Möglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt. So waren es denn zwei Standardsituationen – zwei berechtigte Foulelfmeter – die für den Gästeerfolg reichten. „Wir haben die drei Punkte im Ballsack, und die haben wir uns auch verdient geholt“, sagte Trainer Marcel Notte, der feststellte, dass sich der TuS keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus erspielte.

Sein Gegenüber Kalle Kiesant sah ebenfalls die besseren Möglichkeiten bei den Gästen. „Denn zweimal haben wir den Ball glücklich von der Torlinie kratzen können.“ Dies war nach dem 1:0 (30.), als Schmidt den einzigen echten Konter durch Schmitz, nach schönem Zuspiel von Björn Salger, nutzte. Zwei Foulspiele im Strafraum an Christian Altvater, die mit dem Elfmeterpfiff geahndet wurden, versenkte Berger routiniert. „Tobias Krischer hatte die Chance zum Ausgleich, aber sein Kopfball ging kurz vor Schluss daneben“, merkte Kiesant noch an, umschrieb damit ein in seinen Augen „sehr hektisches und emotional geführtes Spiel.“

Rhenania Lohn – SG Vossenack-Hürtgen 3:1 (1:1): Ob der 3:1-Heimsieg von Lohn gegen Vossenack-Hürtgen in Ordnung geht, darüber gab es zweierlei Meinungen. „Ich bin zufrieden, wir haben gut gearbeitet, die Punkte verdient behalten.“ Sagte Moses Sichone. Nach einen etwas durchwachsenen Start, denn die SG hatte nicht nur das Führungstor (8.), sondern auch nach dem Ausgleich (15.) die besseren Tormöglichkeiten. Jedenfalls in den Augen von Gästetrainer Daniel Ecker, der das 1:1 „als stark abseitsverdächtig“ ansah.

Zudem merkte er an, dass das frühe 2:1 direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit „den Lohnern in die Karten spielte. Wir haben aufgemacht, haben den 1:3-Konter kassiert, die Partie war entschieden.“

(sf.)