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Steckenborn: Schlechtes Wetter verhindert Start der Heißluftballons

Steckenborn : Schlechtes Wetter verhindert Start der Heißluftballons

Seit Mitte der 70er Jahre ist das sommerliche Waldfest auf dem Hechelscheider Hövel in Steckenborn aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Es wurde einst von der Freiwilligen Feuerwehr ins Leben gerufen und wird seither immer wieder von ihren Mitgliedern organisiert.

Anziehungspunkt für Auswärtige

Längst ist das bunte Treiben auf der Hochebene über dem Rursee mit einzigartigem Panorama zum beliebten Anziehungspunkt auch für Auswärtige geworden. „Wir haben viele Stammgäste, die uns seit Jahrzehnten besuchen”, weiß Ralf Löhr, Vorstandsmitglied im Feuerwehr-Förderverein, der das Fest ausrichtet.

Seit dem vergangenen Donnerstag waren rund 40 Mitglieder mit den Vorbereitungen des Spektakels und dem Aufbau einer behaglichen Zelt- und Budenstadt betraut. „Samstagabend, zur Eröffnung, waren sogar mehr als 60 Einsatzkräfte im Service - vom Getränkeausschank bis zur Parkplatz- und Verkehrsregelung - vereint am Werk”, so Udo Bongard, einer der Freiwilligen.

Hatte sich Petrus im vergangenen Jahr noch von seiner besten Seite gezeigt, erwies er sich nun als launischer Bursche. Er ließ im Minutentakt kräftige, kühle Regenschauer mit plötzlichen Windböen und raschen Aufheiterungen wechseln.

Die anwesenden Gäste ließen sich durch derartige Wetterkapriolen die Stimmung nicht verderben. Sie genossen vielmehr den malerischen Blick auf Woffelsbach und Hasenfeld.

Neben einer Bewirtung mit Grillspezialitäten, die keine Wünsche offen ließ, wartete auf das Publikum ein unterhaltsames Programm aus Kinderanimation, Musik und Tanz. Neben einem verpflichteten DJ sorgte der Musikverein „Heimatecho” melodisch für Stimmung und Schwung. Da mochte der Regen noch so heftig Misstöne dagegen trommeln.

Der Start von Heißluftballons, stets ein Höhepunkt des Hövel-Programms, musste aufgrund der unberechenbaren Witterungsbedingungen bereits am Mittag abgesagt werden.

„Bei uns geht es ruhiger und beschaulicher zu als beim wuseligen Rurseefest in Rurberg und Woffelsbach”, erklärt Ralf Löhr die Popularität des Waldfestes. „Das schätzen die Zuschauer besonders. Sie können vom Hövel aus als nächtliches Highlight gleich zwei Feuerwerke beobachten”, beschreibt Löhr den besonderen Reiz des Waldfestes.