Nideggen: Schlechtes Vorbild: Vater angetrunken auf Motocross-Bike

Nideggen: Schlechtes Vorbild: Vater angetrunken auf Motocross-Bike

Ohne Zulassung, ohne Schutzkleidung - und dann auch noch betrunken: Ein denkbar schlechtes Beispiel gab am Sonntagnachmittag ein Nideggener seinem eigenen Sohn.

Die Feldwege rund um Schmidt hatte er kurzerhand in seine private Rennstrecke umgewandelt.

Als Polizisten in der Nähe von Kommerscheidt ungewöhnlichen Renngeräuschen nachgingen, trafen sie zwei Fahrer von Cross-Motorrädern an, die sich als Vater und Sohn heraus stellten. Und nicht nur, dass die Landschaft zum Crossfahren missbraucht wurde: Beide Maschinen waren weder zugelassen noch bestand für sie eine Haftpflichtversicherung.

Und während der neunjährige Filius zumindest einen Schutzhelm und eine Krad-Bekleidung trug, begleitete sein Vater ihn ungeschützt in normaler Straßenbekleidung - und ohne Helm.

1,24 Promille

Doch dabei blieb es nicht: Der Mann stand unter einer starken Alkoholeinwirkung, wie eine Kontrolle mit 1,24 Promille ergab.

Er wurde umgehend zur Blutentnahme mit zur Polizeiwache genommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt, außerdem ein Strafverfahren eingeleitet.

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