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Elsenborn: Schießtests sollen endgültig ausgeschlossen werden

Elsenborn : Schießtests sollen endgültig ausgeschlossen werden

Der wallonische Raumordnungsminister André Antoine hat Anfang Juni den Antrag von Mecar für die Globalgenehmigung zur Durchführung von Schießtests auf dem Truppenübungsplatz Elsenborn abgelehnt.

Die Privatfirma darf demnach ihre Tätigkeit hier nicht mehr ausüben. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass dieses Unternehmen - oder auch ein anderer Privatbetrieb - nochmals eine Akte zur Genehmigung einreichen wird. Immerhin hat Mecar, so unterstreicht der Regionalabgeordnete Herbert Grommes, mit dem ehemaligen Verteidigungsminister André Flahaut 2005 einen Konzessionsvertrag abgeschlossen, der offenbar bis 2020 läuft.

Vor diesem Hintergrund hat Grommes jetzt einen Schreiben an Verteidigungsminister Pieter de Crem gerichtet und diesen mit mehreren Anliegen konfrontiert. Der Abgeordnete will nämlich erreichen, „dass in Zukunft Schießversuche von Privatfirmen, die mit unbekannter oder gesundheitsschädlicher Munition auf den Übungsplätzen der Armee, also auch in Elsenborn, testen, erheblich erschwert oder, viel besser noch, gänzlich verboten werden.”