Rurberg: Rurseefest in neuen Dimensionen

Rurberg : Rurseefest in neuen Dimensionen

Es hat diesmal wirklich alles gepasst beim viertägigen Rurseefest, wenn man einmal von der Unsicherheit bezüglich des Feuerwerks infolge der aktuellen Trockenheit absieht. Diese Unsicherheit aber war am Samstagmittag vom Tisch, nachdem alle Behörden „grünes Licht“ gegeben und Veranstalter und Pyrotechniker eine „reduzierte Lösung mit Augenmaß“ erarbeitet hatten.

„Das war keinesfalls unverantwortlich, wie in einigen Facebookeinträgen zu lesen war“, stellte Cheforganisator Sander Lutterbach am Sonntag noch einmal klar. Auch die erhöhte Präsenz der Feuerwehren sei absolut gerechtfertigt gewesen und habe keineswegs den Brandschutz in der restlichen Gemeinde gefährdet, so Lutterbach.

Der Leiter konnte am Sonntag mit seinem Organisationsteam und Helfern entspannt auf ein gelungenes Rurseefest 2018 anstoßen, obwohl auch da noch richtig Betrieb am Seeufer herrschte. „Bis auf drei, vier Anbieter, für die aber andere nachgerückt sind, haben alle Marktstände auch heute noch geöffnet“, meinte Sander Lutterbach am Nachmittag und berichtete von einem „sehr guten Besuch“. Damit dürfte die Schätzung der Gesamtbesucherzahl von 50 200 Gästen an allen vier Tagen noch ein wenig nach oben korrigiert werden, war man doch von einem ruhigeren Sonntag ausgegangen.

Auch ohne diese weitere Steigerung ist das Event am Rursee mit der 53. Auflage in neue Dimensionen vorgestoßen, vor allem aufgrund der 50 000-Besucher-Schallmauer und wegen des Rursee-Rock mit einer Top-Band. „Diesen Level möchten wir 2019 halten und werden bald mit den Vorbereitungen dafür starten“, meinte Sander Lutterbach, fügte aber hinzu: „Aber erstmal kommt jetzt der einzige Monat im Jahr ohne Rurseefest.“

(hes)