Rurberg/Woffelsbach: Rurseefest-Bilanz: „Regenschirm aufspannen und weiter feiern”

Rurberg/Woffelsbach: Rurseefest-Bilanz: „Regenschirm aufspannen und weiter feiern”

Trotz des dritten Regenjahrs in Folge zieht der Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach eine positive Bilanz des Rurseefestes 2012. Mehr als 35.000 Besucher wurden von Donnerstag bis Sonntag in beiden Orten gezählt.

„Alles ist gut gelaufen. Obwohl es wieder geregnet hat, haben wir ein wunderschönes Fest gefeiert. Die Besucher sind uns treu geblieben und nach dem Motto ?Einfach Regenschirm aufspannen und weiter feiern verfahren. Für uns ist das auch der Lohn unserer Arbeit”, sagt der Veranstaltungsleiter und Geschäftsführer, Sander Lutterbach.

Beim Publikum gut angekommen sind die Veranstaltungen „Rursee-Rock” und „Deutschland singt mit”, die in diesem Jahr erstmals zum Programm gehörten. „Das Rursee-Rock-Festival soll keine Eintagsfliege sein”, sagt Lutterbach. Auch die Veranstaltung „Deutschland singt mit” sei „herrlich angekommen”. Fest stehe zwar noch nichts, aber eine Fortsetzung im kommenden Jahr sei angebracht, sagt Lutterbach.

Seit 2011 gibt es ein neues Sicherheitskonzept für das Rurseefest. Dafür sei weiteres Personal für die Organisation nötig gewesen. Deshalb wurde Anfang des Jahres der Vorstand erweitert. Bernd Bongard ist nun offiziell Sicherheitskoordinator und Leiter des Ordnungsdienstes. Lutz Pietsch ist für das Protokoll und die Umsetzung des Sicherheitskonzept sowie für den Bereich Parken und Verkehr verantwortlich. Dazu gehört die Koordination mit dem Ordnungsamt, den Parkplatzbetreibern, Feuerwehr, Polizei und Verkehrskadetten. „Das sind zwar neue Positionen, aber im Prinzip haben wir das schon lange vorher so gemacht”, erklärt Lutterbach.

Die Vorbereitungen für das Rurseefest 2013 beginnen bereits im Dezember. Der Termin steht schon länger fest. „Bis Dezember müssen die Bands gebucht werden, sonst sind die Termine schon vergeben”, sagt Lutterbach. Große Änderungen wird es nicht geben. „Wir haben eine gute Struktur und das Sicherheitskonzept läuft wunderbar.”

Wenn es nach Lutterbach geht, soll sich aber zumindest eine Sache ändern: Die Veranstalter hoffen im kommenden Jahr auf deutlich besseres Wetter. „Nach drei nassen Jahren haben wir das auch verdient.”